bedeckt München 31°

Fußball:Bundesliga-Saison soll am 18. September starten

VfL Wolfsburg - FC Bayern München

Wer wird Meister, wieder die Bayern? Die Saison startet diesmal erst Mitte September.

(Foto: dpa)

Das geht aus dem Rahmenterminkalender des DFB hervor - auch die erste Pokalrunde ist terminiert. Florian Kohfeldt bleibt Trainer bei Werder Bremen.

Meldungen im Überblick

Bundesliga, Spielplan: Nun ist es offiziell: Die Saison der Fußball-Bundesliga 2020/2021 startet am 18. September. Dies geht aus dem Rahmenterminkalender des Deutschen Fußball-Bundes hervor, der am Freitag veröffentlicht wurde. Auch für die 2. Bundesliga und die 3. Liga wird an dem Wochenende Anpfiff zum ersten Spieltag sein. Die erste Runde im DFB-Pokal wird vom 11. bis 14. September gespielt.

"Alle vorgenommenen Planungen im DFB-Rahmenterminkalender der Saison 2020/2021 stehen unter dem Vorbehalt, dass die behördlichen Verfügungslagen vor Ort den Spielbetrieb ermöglichen. Anpassungen für einzelne Wettbewerbe aufgrund sich verschärfender Pandemielagen oder veränderter Verfügungslagen sind weiterhin möglich", hieß es in der DFB-Mitteilung.

Die Winterpause wird in der kommenden Spielzeit extrem kurz sein, denn schon am 2./3. Januar soll in der Bundesliga und 2. Bundesliga weitergespielt werden. Ebenfalls ungewöhnlich ist, dass das Pokalfinale diesmal nicht an einem Samstag nach der Saison, sondern am Feiertag Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 13. Mai) ausgespielt wird. Die Pokal-Halbfinals sollen am Wochenende rund um den 1. Mai steigen, wenn die Ligen noch einmal pausieren.

Bundesliga, Werder Bremen: Florian Kohfeldt bleibt Trainer bei Werder Bremen. "Es wird in derselben personellen Konstellation in Zukunft weitergehen", sagte Geschäftsführer Klaus Filbry bei einer Pressekonferenz am Freitag. Der 53-Jährige bestätigte damit Medienberichte vom Vortag. Kohfeldts Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2023. Trotz der sportlich enttäuschenden Saison 2019/20 bleibt auch Frank Baumann, der Kohfeldt stets das Vertrauen ausgesprochen hatte, Geschäftsführer Fußball. Die Bremer hatten erst in der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim knapp den Abstieg vermieden. Seit Dienstag hatte der Klub in verschiedenen Runden mit Aufsichtsrat, Geschäftsführung und Trainerstab die Spielzeit 2019/20 aufgearbeitet.

Fußball, Champions League: Bayern München kann sein Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Chelsea im eigenen Stadien austragen. Das gab die Uefa am Donnerstag bekannt. Die Begegnung findet am 7. oder 8. August vor leeren Rängen statt, das Hinspiel in London hatten die Bayern mit 3:0 gewonnen. Auch die übrigen drei noch nicht ausgetragenen Rückspiele finden wie geplant in Turin, Manchester und Barcelona statt. Auch in der Europa League können die restlichen Achtelfinal-Rückspiele am 5./6. August jeweils in den Stadien der Heimmannschaft ausgetragen werden. Bayer Leverkusen empfängt somit die Glasgow Rangers (Hinspiel: 3:1) in der BayArena, der VfL Wolfsburg muss dagegen zum Rückspiel gegen Schachtjor Donezk (Hin: 1:2) nach Charkiw reisen. Eintracht Frankfurt tritt beim FC Basel (Hin: 0:3) an.

Sollten sich die Bayern gegen Chelsea durchsetzen, geht es ab dem 12. August mit der Finalrunde in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon weiter. Auch dort sind keine Zuschauer zugelassen. Das Viertel- und Halbfinal sowie das Endspiel werden in nur einer Partie ausgetragen. Die Finalrunde der Europa League steigt in Köln, Duisburg, Düsseldorf und Gelsenkirchen. Die noch nicht angepfiffenen Achtelfinal-Hinspiele (Inter gegen Getafe und Sevilla gegen Roma) werden in nur einer Partie ebenfalls in Deutschland ausgetragen.

© SZ.de/dpa/sid/ebc
SOCCER - BL, RBS vs Sturm SALZBURG,AUSTRIA,01.JUL.20 - SOCCER - tipico Bundesliga, championship group, Red Bull Salzburg

RB Salzburg
:Der Nachschub an Hochbegabten reißt nie ab

Ausbilden, Siegen, Verkaufen: RB Salzburg fühlt sich wohl in seiner Endlosschleife. Unter Trainer Jesse Marsch gibt es eine Meisterschaft mit Torrekord - bei seinem Amtsantritt reagierten die Fans noch ablehnend.

Von Moritz Kielbassa

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite