Bundesliga:Robert Lewandowski ist Fußballer des Jahres

Lewandowski ist Fußballer des Jahres

Ihm gelang in dieser Saison, was lange als unerreichbar galt: Robert Lewandowski knackte die von Gerd Müller aufgestellte Marke von 40 Saisontoren in der Bundesliga. Der Pole traf 41 Mal.

(Foto: Matthias Schrader/dpa)

Nächste Auszeichnung für den Stürmer des FC Bayern: Bei der vom Kicker organisierten Abstimmung liegt der Pole erneut vorne - und kann seinen Vorsprung sogar ausbauen.

Stürmer Robert Lewandowski vom FC Bayern München ist erneut zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt worden. Der Pole setzte sich bei der vom Kicker organisierten Wahl mit riesigem Abstand vor seinem Teamkollegen Thomas Müller sowie Borussia Dortmunds Jungstar Erling Haaland durch. Fußballerin des Jahres ist die Österreicherin Nicole Billa von der TSG 1899 Hoffenheim, bei den Trainern gewann Thomas Tuchel von Champions-League-Sieger FC Chelsea.

"Mir ist bewusst, wie groß diese Ehrung ist", sagte Lewandowski, der mit 41 Saisontoren in der abgelaufenen Bundesligaspielzeit den Uralt-Rekord von Gerd Müller gebrochen hatte. "Diese Trefferzahl erfüllt mich mit großem Stolz und ist angesichts meiner Verletzung sicherlich eine spektakuläre Leistung." Bereits im vergangenen Jahr hatte der 32-Jährige als damaliger Triple-Sieger die Journalistenwahl gewonnen. Sein Vorsprung auf Müller wuchs im Vergleich zu 2020 noch einmal: Lewandowski bekam 356 Stimmen, Müller 41 und Haaland 38.

Thomas Tuchel zum Trainer des Jahres gewählt

Billa setzte sich mit 61 Stimmen knapp vor den deutschen Nationalspielerinnen Lea Schüller (FC Bayern München/57 Stimmen) und Almuth Schult (VfL Wolfsburg/49) durch. "Verrückt! Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet", sagte die 25-Jährige, die mit der TSG in der vergangenen Saison Platz drei in der Bundesliga erreicht hatte. "Die Überraschung ist gelungen. Ich freue mich sehr!", sagte sie.

Tuchel, 47, löst den neuen Bundestrainer Hansi Flick, 56, als Trainer des Jahres ab. Der Chelsea-Coach, der im Finale der Königsklasse mit den Blues gegen Manchester City triumphiert hatte, bekam 129 Stimmen - elf mehr als Flick, der den Rekordmeister FC Bayern im Sommer Richtung DFB verlassen hat. Edin Terzic, der in der abgelaufenen Saison Borussia Dortmund trainiert hatte, wurde mit 75 Stimmen Dritter. "Ich nehme die Auszeichnung sehr dankbar an als große Auszeichnung fürs gesamte Team, weil ich mich als Teamplayer verstehe", sagte Tuchel.

© SZ/dpa/cch/and
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