Fußball-Bundesliga Frankfurt hofft auf Leihgeschäft für Rode

Wo spielt er in der kommenden Saison? Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt.

Sollte Sebastian Rode zum FC Bayern wechseln, wäre für die Eintracht auch eine Rückausleihe denkbar. Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft besiegt zum Auftakt des Algarve Cups Island. Berlin und Ulm dürfen im Basketball-Eurocup aufs Viertelfinale hoffen.

Bundesliga, Frankfurt: Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hofft darauf, den vor einem Wechsel zu Bayern München stehenden Sebastian Rode nach dessen schwerer Knieverletzung für ein Jahr von den Bayern ausleihen zu können. "Das hätte viele Sympathien", sagte Manager Bruno Hübner am Mittwoch im vereinseigenen Eintracht TV: "Wir tun alles dafür, dass Rode auch in der nächsten Saison bei uns spielt. Ich glaube, dass es eine gute Konstellation wäre, noch ein Jahr bei uns zu bleiben und dann gestärkt den Weg zu Bayern München zu suchen. Das könnte für beide eine gute Situation werden." Rode fällt wegen einer Knorpelverletzung für mehrere Monate aus.

Algarve Cup, Frauen: Die deutschen Fußballerinnen sind erfolgreich in die 21. Auflage des Algarve Cups gestartet. Die Europameisterinnen gewannen ihr Auftaktspiel in der Gruppe A gegen Island 5:0 (3:0). Dzsenifer Marozsan (7./23.), Celia Sasic (45.+1/Foulelfmeter), Lena Goeßling (51.) und Alexandra Popp (64.) erzielten die Treffer für die Auswahl von Bundestrainerin Silvia Neid, die den dritten Turniersieg nach 2006 und 2012 anpeilt. In den weiteren Partien trifft Deutschland am Freitag (17.10/Eurosport 2) auf China, am Montag (18.30/Eurosport) kommt es zum Wiedersehen mit dem EM-Zweiten Norwegen. Die Platzierungsspiele sowie das Finale werden zwei Tage darauf ausgetragen.

Basketball, Eurocup: Ratiopharm Ulm und vor allem Alba Berlin dürfen sichHoffnungen auf das Erreichen des Viertelfinales im Basketball-Eurocup machen. Der Hauptstadt-Klub setzte sich im Achtelfinal-Hinspiel am Mittwochabend beim italienischen Pokalsieger Dinamo Sassari 91:83 (47:40) durch. Die Ulmer Mannschaft von Trainer Thorsten Leibenath siegte gegen Hapoel Jerusalem mit 89:87 (43:50).

Selbst mit einer knappen Heimniederlage können die Berliner in einer Woche den Einzug in die nächste Runde perfekt machen. Leon Radosevic mit 24 und David Logan mit 18 Punkten waren die besten Werfer bei Alba, bei den Gastgebern überzeugte Caleb Green mit 19 Zählern. Erfolgreichster Korbjäger für den schwäbischen Bundesligisten aus Ulm war Aufbauspieler Edgar Sosa mit 19 Punkten. Bei Jerusalem überzeugte Flügelspieler Josh Duncan mit 22 Zählern.

Bundesliga, Bremen: Fußball-Bundesligist Werder Bremen muss in den kommenden Wochen auf Linksverteidiger Santiago Garcia verzichten. Wie der Klub am Mittwoch mitteilte, hat sich der 25-jährige Argentinier im Training am Dienstag einen Teilriss des Innenbandes im rechten Knie zugezogen. Garcia absolvierte in dieser Spielzeit bislang 15 Bundesliga-Partien für die Grün-Weißen und erzielte dabei zwei Treffer.

Fußball, Spanien: Beim spanischen Fußball-Erstligisten FC Málaga haben Fans erneut die Entlassung von Trainer Bernd Schuster verlangt. Mehr als 150 Clubanhänger versammelten sich nach Medienberichten vom Mittwoch vor dem Trainingsgelände und skandierten: "Schuster, hau endlich ab." Vier Profis bemühten sich, die aufgebrachten Fans zu besänftigen. Bereits beim Punktspiel am vorigen Samstag gegen Real Valladolid (1:1) hatte das Publikum im Stadion "La Rosaleda" eine Entlassung des deutschen Trainers gefordert. Nach Aufnahmen des Fernsehens reagierte Schuster auf die Proteste mit Gesten, die als abfällig interpretiert wurden. Die TV-Bilder heizten die Empörung der Fans zusätzlich an. Der FC Málaga rangiert in der Primera División auf dem 16. Platz, nur drei Punkte von der Abstiegszone entfernt. Schuster hatte bei den Andalusiern zu Saisonbeginn einen Fünfjahresvertrag unterschrieben. Er soll ein neues Team aufbauen, nachdem der finanziell angeschlagene Club seine besten Spieler abgegeben hatte.

Volleyball, Bundesliga: Der Volleyball-Bundesliga gehen die Vereine aus: Nachdem den RWE Volleys Bottrop bereits die Lizenz entzogen wurde und der Verbleib von Generali Haching nach wie vor nicht gesichert ist, hat nun auch der Moerser SC seinen Rückzug angekündigt. Der deutsche Meister von 1992 wird für die kommende Saison weder für die höchste Spielklasse noch für die zweite Liga eine Lizenz beantragen. Das gab der Klub von Nationalspieler Tim Broshog auf seiner Homepage bekannt.

Drei Sponsoren aus der pharmazeutischen Industrie und dem Großhandel hätten ihre Verträge gekündigt und dabei eine Lücke von rund 500.000 Euro hinterlassen. "Das sind zwei Drittel unseres Etats", sagte Günter Krivec, Vorsitzender und Gründer des Moerser SC. Der MSC war 1986 in die Bundesliga aufgestiegen und gewann 1990 den CEV-Pokal. Zudem feierte Moers neben der Meisterschaft 1992 auch noch zwei Pokalsiege (1991, 1993). Im vergangenen Jahr unterlagen die Moerser Generali Haching erst im Endspiel um den DVV-Pokal mit 2:3. Auch in Unterhaching ist der Spielbetrieb für die kommende Saison noch nicht gesichert. Nach dem Ausstieg des Hauptsponsors klafft nach wie vor eine große Lücke im Etat.

Fußball, Katar: Monika Staab hält eine Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 im Sommer für absolut unmöglich. "Die Männer-WM kann nicht im Sommer stattfinden! Die Stadien sind nicht das Problem, die werden klimatisiert sein. Aber kein ausländischer Fußballfan kann hier im Sommer bei 45 Grad überleben", sagt die 55-Jährige. Die langjährige Bundesliga-Trainerin des 1. FFC Frankfurt ist seit 1. Februar 2013 als Cheftrainerin der Frauen-Nationalmannschaft im Emirat für die Entwicklung des Frauen- und Mädchenfußballs verantwortlich.

Eishockey, Russland: Zwei Wochen nach dem enttäuschenden Olympia-Aus von Russlands Eishockey-Team in Sotschi hat sich der Verband erwartungsgemäß von Trainer Sinetula Biljaletdinow getrennt. Der Vertrag mit dem Coach werde nicht verlängert, sagte ein Verbandssprecher am Mittwoch in Moskau. Bis zum 10. März werde ein Nachfolger ernannt, der die Mannschaft bei der WM im Mai in Weißrussland betreue, sagte er der Agentur Interfax zufolge. Die Mannschaft mit Topspielern wie NHL-Profi Alexander Owetschkin war in Sotschi überraschend im Viertelfinale gegen Finnland (1:3) ausgeschieden. Biljaletdinow hatte die Sbornaja im Jahr 2011 übernommen.

Fußball, Manchester United: Der Kapitän von Mancheste United Nemanja Vidic (32) wechselt ab der kommenden Saison zum italienischen Fußball-Erstligisten Inter Mailand. Dies gab der Mailänder Verein am Mittwoch bekannt. "Vidic ist ein Weltklassespieler. Ich bin äußerst glücklich, dass wir ihn nach Mailand holen. Er ist einer der besten Verteidiger der Welt", sagte Inters Eigentümer Erick Thohir, der im Dezember den Klub übernommen hatte. Der Vertrag von Vidic in Manchester läuft am Saisonende aus und war nicht mehr verlängert worden. "Vidic ist über den bevorstehenden Wechsel sehr zufrieden. Mehrere Klubs waren an ihm interessiert, doch Vidic hat sich von Inters Plan überzeugen lassen", sagte der Berater des Innenverteidigers, Silvano Martina. Vidic steht seit 2006 bei United unter Vertrag. Mit dem Premier League-Klub holte er unter anderem fünf Meistertitel und 2008 die Champions League.

Biathlon, Andreas Birnbacher: Für Biathlet Andreas Birnbacher (Schleching) ist die Olympiasaison bereits beendet. Wie Bundestrainer Uwe Müssiggang dem SID am Mittwoch bestätigte, unterzieht sich der 32-Jährige auf Anraten seiner Ärzte in den kommenden Tagen einer Operation am rechten Sprunggelenk. "Das ist sinnvoll. So kann er voraussichtlich im Mai wieder voll in das Training einsteigen und verliert keine Zeit mit der Vorbereitung auf die kommende Saison", sagte Müssiggang. Für den Weltcup in Pokljuka, der am Donnerstag mit den Sprintrennen die letzte Phase der Saison einläutet, fällt Birnbacher daher wie für die weiteren verbliebenen Stationen im finnischen Kontiolahti und norwegischen Oslo aus. "Ich bin überzeugt, dass eine operative Behandlung nun die sinnvollste Lösung ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich mein Biathlongewehr nun an den Nagel hängen werde. Im kommenden Jahr möchte ich wieder voll angreifen", sagte Birnbacher.