bedeckt München 13°

SZ-Podcast "Und nun zum Sport":Neustart der Bundesliga: Alles bestens?

Nach 66 Tagen Pause ist beim ersten Geisterspieltag des deutschen Profifußballs während der Corona-Krise vieles noch ungewohnt und längst nicht alles geklärt. Eine Analyse.

Von Anna Dreher, Martin Schneider und Philipp Selldorf, München

Während der Profisport weltweit größtenteils pausiert und sich noch orientiert, wagen die Fußball-Bundesligen in Deutschland den Neustart. Die ungewöhnlichen Umstände dieses Spieltags angesichts des Coronavirus sind immer noch Thema gewesen, aber an diesem sporthistorischen Wochenende ging es doch auch wieder sehr ums Sportliche. Dortmund gewinnt das Revierderby gegen Schalke, der FC Bayern schlägt Union Berlin - und in der zweiten Liga geben die Top-Teams wichtige Punkte im Aufstiegskampf ab. Im Vorfeld gab es viel Kritik aus der Gesellschaft, aber auch aus der Branche selbst sowie Boykottaufrufe von Fans. Dann aber schauten allein in Deutschland mehr als sechs Millionen Leute zu - und die Aufmerksamkeit im Ausland war enorm, weil nicht zuletzt die internationale Sportwelt mit großem Interesse verfolgt, wie sich die Bundesliga schlägt bei ihrem Versuch, dem Virus alternative Bilder entgegenzusetzen. Der Fußball hierzulande nimmt so gesehen eine Vorbildfunktion ein mit dem Neustart unter Hygiene-Vorschriften nach 66-tägiger Coronapause.

Ist dieser erste Geisterspieltag also ein voller Erfolg gewesen? Wie war die Stimmung in den Stadien ohne Fans und wie hoch war das fußballerische Niveau? Wird der Profifußball in Deutschland seine Saisons zu Ende spielen können? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Abbruchs? Darüber spricht Moderatorin Anna Dreher in der neuen Folge des SZ-Sportpodcasts "Und nun zum Sport" mit Philipp Selldorf und Martin Schneider.

Sie finden den Sport-Podcast auf iTunes, Spotify, Deezer, Audio Now und allen anderen gängigen Podcast-Apps. Wie Sie unsere Podcasts hören können, erklären wir in diesem Text. Alle unsere Podcasts finden Sie unter: www.sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts via podcast@sz.de.

© SZ.de/and

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite