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Fußball:Berater trennen sich von Max Kruse

Max Kruse

Ohne Berater: Max Kruse.

(Foto: Peter Steffen/dpa)

Der Nationalspieler muss sich eine neue Agentur suchen. Pep Guardiola besucht die Basketballer des FC Bayern - doch die verlieren.

Bundesliga, Kruse: Nächster Rückschlag für Fußball-Nationalspieler Max Kruse: Der Stürmer des VfL Wolfsburg muss sich nach Informationen der Bild-Zeitung einen neuen Berater suchen. Die ihn bisher betreuende "arena11 sports group" um Ex-Nationalspieler Thomas Strunz hat sich demnach von dem 28-Jährigen getrennt. "Wir hatten unterschiedliche Ansichten über den weiteren Karriereweg", teilte das Unternehmen mit: "Wir wünschen Max Kruse alles Gute." Nach Bild-Informationen waren die Verfehlungen Kruses in der jüngeren Vergangenheit der Grund für die Trennung. Von Bundestrainer Joachim Löw war Kruse deswegen im März bereits kurzfristig aus dem Aufgebot gestrichen und dann auch nicht in den vorläufigen Kader für die EM (10. Juni bis 10. Juli) berufen worden.

Basketball, FC Bayern: Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg steht vor dem erneut Einzug in das Finale der Basketball-Bundesliga. Die Oberfranken gewannen am Mittwochabend das zweite Playoff-Halbfinalspiel beim FC Bayern München mit 90:76 (34:43) und führen damit in der Best-of-five-Serie mit 2:0. Vor den Augen des scheidenden Bayern-Trainers Pep Guardiola und Uli Hoeneß war vor allem Brad Wanamaker (28 Punkte) der Garant für den Auswärtssieg des Meisters. Auf Seiten der Bayern punktete Anton Gavel mit 16 Punkten am erfolgreichsten.

Angeführt vom überragenden Spielmacher Wanamaker und Routinier Nikos Zisis (22 Zähler) holten die Bamberger einen Rückstand von zwischenzeitlich zehn Punkten auf und spielten im Schlussviertel ihre ganze Erfahrung aus. Der anfängliche Wille und die Entschlossenheit der Münchner, die erneut auf die verletzten Deon Thompson und Dusko Savanovic verzichten mussten, fehlten in der entscheidenden Phase. Spiel drei findet am Sonntag (19.30 Uhr) wieder in Bamberg statt.

Basketball, NBA: Die Cleveland Cavaliers um Superstar LeBron James haben in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA einen großen Schritt in Richtung Finale gemacht. Der Vorjahresfinalist gewann sein Heimspiel gegen die Toronto Raptors deutlich mit 116:78 und ging in der best-of-seven-Serie mit 3:2 in Führung. Die Cavaliers könnten den Finaleinzug schon in der Nacht zu Samstag in Toronto unter Dach und Fach bringen, ein entscheidendes siebtes Spiel fände erneut in Cleveland statt. Nach zwei Niederlagen in Toronto waren die Cavaliers auf Wiedergutmachung aus und legten mit viel Tempo los. Die Raptors fanden zu keiner Zeit ein Gegenmittel, Cleveland führte zur Halbzeit bereits mit 31 Punkten Vorsprung, nach dem dritten Viertel waren es 40 Punkte. Bester Werfer bei den Cavaliers war Kevin Love mit 25 Punkten, LeBron James und Kyrie Irving kamen auf jeweils 23 Zähler. Im Westen steht NBA-Champion Golden State Warriors kurz vor dem Aus. In der Nacht zu Freitag muss die Mannschaft um Superstar Stephen Curry unbedingt ihr Heimspiel gegen die Oklahoma City Thunder gewinnen, um ihre Chance auf die Finals zu wahren. In der Serie führen die Thunder mit 3:1.

Bundesliga, FC Bayern: Der künftige Bayern-Trainer Carlo Ancelotti will den Double-Erfolg aus Meistertitel und Pokalsieg von Vorgänger Pep Guardiola bereits in der kommenden Saison übertrumpfen. "Bayern hat eine super Saison gespielt. Aber natürlich geht es immer darum, es in der kommenden Saison noch besser zu machen. Ich habe jede Menge Arbeit vor mir. Ich muss schließlich versuchen, die tolle abgelaufene Saison noch zu toppen", sagte Ancelotti in einem Interview mit Sky Sport News HD: "Ich will meine Philosophie und Methodik einbringen, aber nicht zu viel ändern, denn das Team ist einfach fantastisch. Ich bin sehr glücklich über den Kader." Darüber hinaus hat sich Ancelotti für seinen ersten offiziellen Auftritt beim Rekordmeister viel vorgenommen: "Ich lerne jeden Tag Deutsch und werde meine erste Pressekonferenz auf Deutsch halten."

Formel 1: Zwischen Lewis Hamilton und seinem deutschen Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg gibt es nach Auskunft des Briten nach dem Crash von Spanien keinerlei Zwist. "Wir haben heute miteinander gesprochen. In der Vergangenheit wären da Spannungen gewesen. Jetzt ist es nur gegenseitiger Respekt", betonte Hamilton im Fahrerlager des Großen Preises von Monaco. Mit einem Lächeln fügte der 31 Jahre alte dreimalige Formel-1-Weltmeister hinzu: "Wir sind halt auch älter geworden."

Titelverteidiger Hamilton und WM-Spitzenreiter Rosberg waren beim Rennen vor anderthalb Wochen bei Barcelona kollidiert und nach drei Kurven bereits ausgeschieden. "Wir mussten nicht mehr über den Zwischenfall reden, wir waren ja dabei", erklärte Hamilton. Sie beide seien "sehr relaxed und gechilled" in Monte Carlo eingetroffen. Dort geht es für Rosberg um dessen vierten Sieg in Serie im Fürstentum. Damit würde er seinen Vorsprung im WM-Klassement auch wieder ausbauen. Vor dem sechsten Saisonrennen hat er 39 Punkte mehr als Kimi Räikkönen im Ferrari, 43 mehr als Hamilton und 52 mehr als Vettel im zweiten Wagen der Scuderia.

© Süddeutsche.de/dpa/sid/fued

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