Fußball:Bayern erlaubt bis zu 15 000 Zuschauer

FC Bayern München v RB Leipzig - Bundesliga

Ab sofort können wieder 15 000 Zuschauer in die Allianz Arena.

(Foto: Getty Images)

Die Corona-Verordnung wird angepasst. Basketballer Vladimir Lucic verlängert seinen Vertrag beim FC Bayern bis 2025. In Salzburg ist das Stadion in der Champions League voll.

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Corona: Es dürfen wieder mehr Fans in Bayerns Stadien. Die Sportclubs im Freistaat dürfen ihre Arenen bis zu einer Kapazität von 50 Prozent mit Zuschauern füllen. Maximal dürfen 15 000 Zuschauer eingelassen werden, teilte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Dienstag mit. Auch Stehplätze sind wieder erlaubt.

"Ich freue mich, dass sich der Ministerrat damit auch beim Sport für eine sanfte, kontrollierte und schrittweise Öffnung entschieden hat", sagte Herrmann. Im Sport herrsche weiterhin die 2G-plus-Regel und eine FFP2-Maskenpflicht. Zudem fällt die bisherige Unterscheidung zwischen regionalen und überregionalen Veranstaltungen weg. Ein Mindestabstand von 1,50 Metern wird überall empfohlen, ist aber nicht zwingend. Die neue Regelung gilt dem Innenministerium zufolge bereits ab Mittwoch. Bei großen Sportveranstaltungen lag die Grenze zuletzt bei 25 Prozent und einer maximalen Obergrenze von 10 000 Zuschauern.

Basketball, FC Bayern: Der fünfmalige deutsche Meister Bayern München kann langfristig auf Schlüsselspieler Vladimir Lucic bauen. Der 32-jährige Serbe hat seinen im Sommer auslaufenden Vertrag beim Pokalsieger vorzeitig um weitere drei Jahre bis 2025 verlängert. Der Co-Kapitän war 2016 zum Bundesligisten gewechselt. "Er ist einer der außergewöhnlichsten Spieler in Europa. Er wird eine der Stützen sein, um in den kommenden Jahren unsere Ziele zu erreichen", sagte Klub-Präsident Herbert Hainer am Dienstag: "Diese wertvolle Weiterverpflichtung unterstreicht unsere Ambitionen, uns mittelfristig in der europäischen Spitze etablieren zu wollen."

Lucic war in der vergangenen Saison als erster Bundesligaspieler von Fans, Medienvertretern sowie den Trainern und Kapitänen der teilnehmenden Mannschaften in das "First Team" der EuroLeague gewählt worden. Am Freitag bestreitet Lucic, der mit den Bayern je zweimal Meister und Pokalsieger wurde, bei Fenerbahce Istanbul sein 150. EuroLeague-Spiel. "Vladimir ist und bleibt unser Franchise-Spieler und Leader. Wir sind sehr glücklich, dass er diese ungewöhnlich lange Strecke mit uns weitergeht", sagte Sportdirektor Daniele Baiesi.

Champions League, Salzburg: Der österreichische Serienmeister Red Bull Salzburg darf im Achtelfinalhinspiel der Champions League gegen den FC Bayern München vor vollen Zuschauerrängen spielen. Bis zu 30 000 Fans können am 16. Februar (21.00 Uhr) wieder in die heimische Red Bull Arena, wie der Verein am Dienstag mitteilte. Das geht, weil am Dienstag die Bundesregierung die Personenobergrenze bei Freiluftveranstaltungen ab 12. Februar aufgehoben hat und somit die Vollauslastung des Stadions möglich ist. "Wir freuen uns sehr, dass es kurz vor diesem für ganz Österreich historischen Spiel noch zu einer sinn- und auch verantwortungsvollen Lösung gekommen ist", sagte RBS-Geschäftsführer Stephan Reiter. "Es geht hierbei ja nicht nur um den Fußball, sondern um viele weitere Veranstaltungen, die - vor allem, weil sie unter freiem Himmel und in Kombination mit weiteren Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt werden - so gut wie kein Risiko bedeuten."

Bundesliga, Corona: Trainer Steffen Baumgart vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln hat sich nach seiner Corona-Infektion noch nicht offiziell freitesten können. Das teilte der Klub am Dienstag mit. Der 50-Jährige werde es im Laufe der Woche erneut versuchen, Baumgarts Ziel bleibe es, im Spiel bei RB Leipzig am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) wieder auf der Bank zu sitzen. Baumgart war am Mittwoch der vergangenen Woche positiv auf Corona getestet worden und musste daraufhin denn Heimsieg gegen den SC Freiburg (1:0) am Samstag von der heimischen Couch verfolgen. Ein Videomitschnitt aus dem Wohnzimmer des Trainers wurde zum Internet-Hit, "ich war viel in Bewegung und habe den Fernseher angeschrien", sagte Baumgart später der Bild. Co-Trainer Andre Pawlak hatte ihn im Stadion vertreten.

Tischtennis, Timo Boll: Der achtmalige Tischtennis-Europameister bleibt Rekordmeister Borussia Düsseldorf langfristig erhalten. Der 40-Jährige verlängerte bei den Rheinländern bis 30. Juni 2025, damit wird ein Start bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 immer wahrscheinlicher. "Es hört sich verrückt an, aber ich werde es versuchen", hatte Boll im Vorjahr mit Blick auf die nächsten Sommerspiele erklärt. "Ich freue mich, dass der Verein weiterhin das Vertrauen in mich hat. Ich habe weiterhin unheimlich viel Spaß in der Bundesliga und für Borussia zu spielen", äußerte Boll, dessen bisheriger Vertrag in diesem Sommer ausgelaufen wäre.

Der Routinier ist seit vielen Jahrzehnten das große Aushängeschild des deutschen Tischtennis. Im vergangenen Jahr führte Boll das deutsche Team bei den Olympischen Spielen in Tokio zu Olympia-Silber, außerdem gewann er WM-Bronze im Einzel. Außerdem holte er mit der Borussia das historische Triple (Champions League, Meisterschaft, Pokal). Aktuell belegt Boll Platz acht der Weltrangliste. Hans Wilhelm Gäb, Verwaltungsratsvorsitzender der Borussia, meinte: "Timo ist eine Legende des deutschen Sports. In seinen 15 Jahren bei Europas erfolgreichstem Tischtennisverein war er immer ein Vorbild an Leistungsbereitschaft und anständigem Verhalten in Sieg und Niederlage. Wir sind stolz, dass er uns die Treue hält." Manager Andreas Preuß ergänzte: "Timo ist ein einzigartiger Sportler, eine überragende Persönlichkeit und ein großartiger Botschafter unseres Sports, sein Name steht für Tischtennis in Deutschland."

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