Die Zahlen wären sicher durch die Decke gegangen. Also so richtig. Teilweise sahen bei der Fußball-Europameisterschaft im Sommer ja mehr als 20 Millionen Leute zu, wenn die ARD die Spiele übertrug. Sie sahen Almuth Schult, wie sie im Studio neben dem Spieler Kevin-Prince Boateng, dem Trainer Stefan Kuntz und Moderator Alexander Bommes Szenen analysierte. Und wenn es möglich gewesen wäre, hätten danach viele in den sozialen Netzwerken auf "Gefällt mir" oder "Folgen" geklickt. Mutter von Zwillingen, Stammtorhüterin beim VfL Wolfsburg, Nationalspielerin, Mitglied der sportpolitischen Frauen-Initiative "Fußball kann mehr" sowie die erste TV-Expertin bei einem großen Männerturnier - klar wäre das geklickt worden.
Fußballerin Almuth SchultWeit über das Spiel hinaus
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TV-Expertin, Nationaltorhüterin, einzige Mutter der Bundesliga, sportpolitisch aktiv: Wie Almuth Schult in einem Jahr zur bekanntesten deutschen Fußballerin wurde - und zur wichtigsten Stimme für Geschlechtergerechtigkeit im Profibereich.
Von Anna Dreher, München
