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Fußball:Ajax Amsterdam will ten Hag halten

Champions League - Ajax Amsterdam Press Conference

Soll über den Sommer hinaus bei Ajax bleiben: Trainer Erik ten Hag.

(Foto: REUTERS)

Der Trainer ist beim FC Bayern begehrt, doch der niederländische Meister will ihm im Sommer keine Freigabe erteilen. Dominik Paris siegt bei der Abfahrt in Bormio. Arturo Vidal verklagt den FC Barcelona.

Trainer, FC Bayern: Der niederländische Rekordmeister Ajax Amsterdam will den beim FC Bayern hoch im Kurs stehenden Erik ten Hag entgegen früheren Berichten nicht im kommenden Sommer vorzeitig freigeben. "Die Tür bleibt vorläufig geschlossen", sagte Ajax-Sportdirektor Marc Overmars der niederländischen Zeitung De Telegraaf (Samstag). Im Herbst hatte Overmars noch angedeutet, dem 49-jährigen Coach bei einem entsprechenden Wechsel-Angebot keine Steine in den Weg legen zu wollen. Jetzt sagte er der Zeitung: "Ihn lasse ich mit Sicherheit nicht gehen, obwohl ich weiß, dass große europäische Spitzenklubs ihn auf dem Zettel haben." Ten Hag könne durchaus nach dem Sommer 2020 noch eine weitere Saison bei Ajax bleiben.

Der FC Bayern band vor Weihnachten Hansi Flick als Cheftrainer bis Saisonende. Ein längerer Verbleib ist laut Clubmitteilung aber "eine gut vorstellbare Option". Dennoch gelten vor allen ten Hag und Thomas Tuchel von Paris Saint-Germain weiterhin als Trainerkandidaten bei den Münchnern. Ten Hag kennt München aus seiner Zeit bei der zweiten Mannschaft (2013-15). Er sorgte in der Vorsaison mit Amsterdam für Furore, als die Mannschaft nur knapp das Champions-League-Finale verpasste. Ten Hag ist vertraglich bis 2022 an Ajax gebunden.

Ski alpin, Bormio: Ohne den angeschlagenen Thomas Dreßen haben die deutschen Skirennfahrer bei der Weltcup-Abfahrt in Bormio die vorderen Plätze klar verpasst, aber allesamt Punkte gesammelt. Josef Ferstl kam mit 2,50 Sekunden Rückstand auf den erneut nicht zu bezwingenden Sieger Dominik Paris aus Südtirol auf den 21. Platz. Andreas Sander belegte am Samstag Rang 26. Dominik Schwaiger wurde 27., Romed Baumann kam auf Platz 30. Dreßen hatte wegen Beschwerden an seinem operierten Knie auf einen Start verzichtet. Tags zuvor war er auf verkürzter Strecke Neunter geworden.

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Paris zeigte auf der Stelvio ein weiteres Mal eine beeindruckende Leistung und ist nun seit vier Weltcup-Abfahrten auf dieser Strecke unbesiegt. Zittern musste er allerdings bei der Fahrt des Schweizers Urs Kryenbühl, der bis zur letzten Zwischenzeit noch führte und im Ziel mit 0,08 Sekunden Rückstand den ersten Podestplatz seiner Karriere perfekt machte. Dritter wurde sein Landsmann Beat Feuz. Der Österreicher Hannes Reichelt stürzte und musste mit dem Verdacht auf eine Knieverletzung mit dem Hubschrauber von der Strecke geborgen werden.

Ski alpin, Lienz: Skirennläuferin Viktoria Rebensburg hat bei ihrem letzten Weltcup-Rennen in diesem Jahr eine Enttäuschung erlebt. Beim Riesenslalom in Lienz/Österreich belegte die Olympiasiegerin von 2010 den 14. Rang. Nach zwei verunglückten Läufen lag sie 3,38 Sekunden hinter Mikaela Shiffrin (USA), die nach einem kleinen Zwischentief zu ihrem dritten Saisonsieg und ihrem insgesamt 63. im Weltcup fuhr. Marlene Schmotz belegte Rang 22.

Shiffrin überholte mit dem ersten Riesenslalom-Sieg in diesem Winter zugleich die Österreicherin Annemarie Moser-Pröll (62 Siege) und liegt nun auf Rang zwei der ewigen Bestenliste der Frauen hinter ihrer ehemaligen Mannschaftskollegin Lindsey Vonn (82). Mehr Weltcup-Siege bei den Männern haben nur die nicht mehr aktiven Marcel Hirscher (Österreich/67) und Ingemar Stenmark (Schweden/86).

FC Barcelona, Arturo Vidal: Die Beziehung zwischen dem früheren Bundesligastar Arturo Vidal (32) und seinem Arbeitgeber FC Barcelona scheint kurz vor dem Jahreswechsel schwer belastet. Der ohnehin wechselwillige Chilene hat den spanischen Fußballmeister nun auf vermeintlich ausstehende Prämien verklagt, entsprechende Medienberichte bestätigte Vidal am Freitag im Gespräch mit dem chilenischen Radiosender ADN.

"Ich bin nicht zuständig, mein Anwalt kümmert sich darum", sagte Vidal, fügte aber an: "Für mich wirkt es unfair, dass ich dieses Geld nicht bekommen habe." Zuvor hatte die spanische Zeitung ABC berichtet, dass Vidals Vertreter die Klage schon am 5. Dezember vor einer Kommission der Liga und der Spielervertretung AFE eingereicht habe. Im Kern geht es um eine Prämie in Höhe von 2,4 Millionen Euro. Nach Ansicht des Klubs hat Vidal dafür nicht die vertraglich festgeschriebene Mindestanzahl von Spielen absolviert, der Spieler fordert nun aber zumindest einen Teil der Prämie ein.

Premier League, Titelrennen: Pep Guardiola hat den Kampf um den Titel gegen Jürgen Klopp vorerst abgehakt. Der spanische Trainer bezeichnete es als "unrealistisch", dass er mit Manchester City zum dritten Mal in Serie die englische Fußballmeisterschaft gewinnen wird. 14 Punkte beträgt der Rückstand der Citizens nach der 2:3-Niederlage am Freitag bei den Wolverhampton Wanderers auf den einsamen Spitzenreiter FC Liverpool. "Der [Abstand] ist seit langem groß", sagte Guardiola.

Der ehemalige Trainer des FC Bayern München macht sich eher Sorgen, dass sein Team noch weiter in der Tabelle abfallen wird. "Wir können jetzt nicht aufgeben, denn sonst werden wir nicht europäisch spielen. Wir sind es gewohnt, oben zu stehen. Jetzt müssen wir kämpfen", erklärte der 48-Jährige. Der Club aus Manchester rangiert derzeit mit einem Zähler hinter Leicester City auf Platz drei. Der FC Chelsea folgt als Vierter mit sechs Punkten Rückstand. Sein Team müsse Liverpool nun vergessen und sich darauf konzentrieren, das Spiel gegen Sheffield United am Sonntag (19.00 Uhr/Sky) zu gewinnen, sagte Guardiola. "Wir müssen an das nächste Spiel denken und daran, unsere Spiele zu gewinnen."

Bundesliga, Hertha BSC: Der Schweizer Fußball-Nationalspieler Granit Xhaka hat nach Angaben seines Beraters den FC Arsenal um die Freigabe für einen Wechsel zu Hertha BSC gebeten. "Wir sind uns mit Hertha einig", zitierten die "Bild" und die Schweizer Boulevardzeitung "Blick" den Manager des 27 Jahre alten Profis am Freitag. "Granit möchte gerne wieder nach Deutschland wechseln", sagte José Noguera dem "Blick". Arsenal sei über alle Schritte informiert. Nach Informationen beider Blätter geht es noch um die Ablösesumme. Nach "Blick"-Informationen hat der Berliner Bundesligist rund 25 Millionen Euro geboten und das Angebot schriftlich hinterlegt. Nach einem Bericht der Tageszeitung Le Parisien soll Hertha BSC auch an einer Verpflichtung des deutschen Nationalspielers Julian Draxler vom französischen Meister Paris St. Germain interessiert sein. In dieser Saison kam der 26-Jährige auch wegen einer Verletzung nur zu sechs Einsätzen in der Liga und zwei in der Champions League.

© SZ.de/sid/dpa/tbr
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