Publikum bei den French OpenRuhe bitte!

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Tennis-Fans dürfen ihren Favoriten durchaus anfeuern - doch die Etikette gebietet es, während der Ballwechsel und insbesondere beim Aufschlag zu schweigen. Eigentlich.
Tennis-Fans dürfen ihren Favoriten durchaus anfeuern - doch die Etikette gebietet es, während der Ballwechsel und insbesondere beim Aufschlag zu schweigen. Eigentlich. Thibault Camus/AP

„Quiet please!“ Die French Open haben ein Problem mit Störenfrieden, Zwischenrufern und sogar mit Kaugummispuckern. Turnierdirektorin Amélie Mauresmo greift durch – und verhängt unter anderem ein spontanes Alkoholverbot.

Von Barbara Klimke, Paris

Kaum flogen diese Woche bei den French Open in Paris die ersten Bälle übers Netz, setzte eine Debatte über Tennisetikette ein. Diesmal ging es nicht um weiße Socken, Stirnbandlogos oder die Dezibel des Stöhnens, wenn Profis eine Vorhand dreschen. Die Frage lautete stattdessen, was sich das Publikum am Spielfeldrand erlauben darf. Die Diskussion nahm derart Fahrt auf, dass die Turnierdirektorin, Amélie Mauresmo, kurzerhand ein Alkoholverbot auf den Tribünen verhängte. Schriftlich gab es diese Order zunächst nicht. Aber wie oft bei derlei Spontanentscheidungen galt die Verfügung, wie sie sagte, unverzüglich.

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