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Freiburg - Berlin:Breisgauer Träume

Der Mann von der Bank: Das 25. Jokertor von Nils Petersen in der Bundesliga bringt Freiburg weiter Richtung Europa. Nach dem 2:1 gegen die Hertha klettert das Team von Christian Streich auf Rang sieben.

Der kleine SC Freiburg darf mal wieder vom Konzert der Großen träumen: Die Breisgauer gewannen am drittletzten Spieltag 2:1 (0:0) gegen Hertha BSC Berlin und kletterten zumindest bis Mittwoch auf den Qualifikations-Platz zur Europa League. Vincenzo Grifo (61.) und Joker Nils Petersen mit seinem 25. Liga-Tor als Einwechselspieler (71.) waren für die Freiburger erfolgreich. "Momentan klappt's gut von der Bank", sagte Petersen bei Sky. Der SC hatte zuletzt 2013 die Europacup-Gruppenphase erreicht, vor drei Jahren scheiterte die Mannschaft von Trainer Christian Streich in der Qualifikation. Am Samstag geht es nun gegen die Bayern.

Im Gegensatz zu den Breisgauern befindet sich die Hertha erstmals in der Amtszeit von Trainer Bruno Labbadia im Tief. Daran änderte auch das Tor von Vedad Ibisevic per Foulelfmeter (66.) nichts. Die Berliner, die zuletzt vor über zehn Jahren in Freiburg gewonnen haben, kassierten die dritte Pleite in Folge. "Wir wussten, dass Kleinigkeiten entscheiden werden. So war es auch", sagte Ibisevic.

© SZ vom 17.06.2020 / sid
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