FrauenfußballWolfsburg scheitert dramatisch in der Qualifikation

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Wolfsburgs Torschützin Weronika Arasniewicz (Archivfoto).
Wolfsburgs Torschützin Weronika Arasniewicz (Archivfoto).
Darius Simka/Imago

Der VfL verliert im Elfmeterschießen gegen Inter Mailand und verpasst damit die Champions League. Auch Eintracht Frankfurt ist raus.

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Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg und von Eintracht Frankfurt haben den Einzug in die Ligaphase der Champions League auf dramatische Weise verpasst. Während die Wölfinnen durch ein 4:5 im Elfmeterschießen (1:3 n.V.) bei Inter Mailand scheiterten, bedeutete das 1:5 (0:1, 1:1) der Hessinnen nach Verlängerung bei Paris Saint-Germain ebenfalls das Aus. Als Trostpflaster bleibt beiden Teams der „Abstieg“ in den zweitklassigen Europa Cup.

Die Bundesliga ist damit nur mit dem gesetzten Double-Gewinner Bayern München, der im Vorjahr erst im Halbfinale am späteren Sieger FC Barcelona gescheitert war, in der Ligaphase mit den besten 18 Teams Europas vertreten. Eine ähnlich schwache Bilanz gab es zuletzt 2017/18, als – bei noch anderem Modus – nur Wolfsburg unter die Top 16 kam. Die Auslosung der Hauptrunde findet am Freitag statt.

Wolfsburg zeigte nach dem souveränen 2:0 im Hinspiel zu Hause am Mittwoch nun in Sesto San Giovanni im Nordosten Mailands eine schwache erste Hälfte und ließ sich beim 0:1 durch Elisa Bartoli (39.) auskontern. Den zweiten Inter-Treffer von Elisa Polli (84.) bereitete die frühere Wolfsburgerin Lina Magull vor, die nach einer Stunde eingewechselt worden war. In der Verlängerung verlor Mailand Torschützin Bartoli, die wegen Oberschenkelproblemen nicht weitermachen konnte, und musste zu zehnt weiterspielen. Nach dem 1:2 der eingewechselten Weronika Arasniewicz (111.) per Stochertor rettete Marija Milinkovic (120.+1) Inter ins Elfmeterschießen. Dort versagten Mara Alber die Nerven, Magull verwandelte ihren Versuch.

Frankfurt hatte Paris zu Hause ein 1:1 abgerungen, musste auf dem PSG-Campus aber auf die verletzte Hinspiel-Torschützin Larissa Mühlhaus verzichten. Auch hier brachte ein Konter das 1:0, Merveille Kanjinga (36.) traf zunächst den Pfosten und dann ins Tor.

Nach der gelb-roten Karte gegen Frankfurts Hayley Raso (66.) glückte Rebecka Blomqvist (76.) nach Doppelpass mit Memeti der Ausgleich. Doch erneut Kanjinga (95.), Sakina Karchaoui (105./113.) und Rasheedat Ajibade (120.+1) schossen die Französinnen in der Verlängerung verdient in die Ligaphase.

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