Frauen-Pokalfinale:Ewiges Duell

Hier fünf Nationalspielerinnen, dort sechs. Hier Meister, dort Rekord-Pokalsieger: Der 1. FFC Frankfurt gewinnt vor 20.000 Zuschauern durch ein 2:1 gegen Turbine Potsdam den DFB-Pokal. In Bildern.

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DFB-Pokal 1. FFC Frankfurt - Turbine Potsdam

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Hier fünf Nationalspielerinnen, dort sechs. Hier Meister, dort Rekord-Pokalsieger: Der 1. FFC Frankfurt gewinnt vor 20.000 Zuschauern durch ein 2:1 gegen Turbine Potsdam den DFB-Pokal. In Bildern.

Das Objekt der Begierde: Vor dem Spiel präsentierten drei nicht gerade glücklich dreinschauende Hostessen in den deutschen Landesfarben den DFB-Pokal der Fußball-Frauen.

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In Köln kam es zum ewigen Duell im deutschen Frauen-Fußball: Turbine Potsdam gegen 1. FFC Frankfurt. Ein Favorit war nichts auszumachen, hier fünf Nationalspielerinnen (Potsdam), dort sechs (Frankfurt).  Das Spiel vor gut 20.000 Zuschauern war von Beginn an hart umkämpft. Auf dem Bild gehen Frankfurts Meike Weber und die Potsdamerin Fatmire "Lira" Bajramaj im Zweikampf zu Boden. Bereits nach fünfzehn Minuten...

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...ging Frankfurt in Führung. Alexandra Krieger hatte auf der rechten Seite viel Platz und passte den Ball in den Strafraum, wo ihn Potdsams Inke Weseley durchrutschen ließ und Svenja Huth (rechts im Bild) zur 1:0-Führung verwertete. Danach jubelte sie erst gemeinsam mit Sandra Smisek, dann...

FFC Frankfurt's players celebrate a goal against Turbine Potsdam during the German women's soccer cup final in Cologne

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... kamen ihre anderen Teamkolleginnen und gratulierten der 20-Jährigen zum Führungstreffer.

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Die große Möglichkeit zum 2:0 hatte wenig später Birgit Prinz (rechts im Bild), die nach einem katastrophalen Fehlpass von Potsdam alleine auf das Tor zulief und auch die Torhüterin Sarholz umkurvte. Alexandra Krieger rettete noch kurz vor der Linie.

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Drei Minuten vor der Halbzeit war es dann die Japanerin Yuki Nagasato, die den Potsdamer Ausgleich erzielte. Vorausgegangen war ein öffnender Pass von Anja Mittag, den Nagasato verwertete.

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Doch die Frankfurterinnen waren durch den Ausgleich kurz vor der Pause kaum geschockt. Bereits drei Minuten nach Wiederanpfiff staubte Kerstin Garefrekes (Zweite von links) aus kurzer Distanz ab und erzielte so die erneute Führung für ihre Mannschaft.

Turbine Potsdam's Bajramaj reacts during the German women's soccer cup final against FFC Frankfurt in Cologne

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Danach drängte Potsdam auf den Ausgleich, hatte auch einige gute Chancen, doch verpasste den Ausgleich immer knapp. Auch Frankfurt schaffte nicht die Entscheidung mit einem dritten Tor, so dass es letztlich beim 1:2 aus der Sicht des deutschen Meisters Turbine Potsdam blieb. Im Bild landet Lira Bajramaj unsanft auf dem Rasen. Ihr Trainer Bernd Schröder sagte nach dem Spiel: "Wir waren eigentlich ganz gut im Spiel, haben dann aber irgendwo den Mut verloren und nicht mehr nach vorne gespielt. Wir haben nicht alles riskiert, das ist schade."

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Auf der anderen Seite jubelten am Ende die Frankfurterinnen ausgelassen über ihren ersten Pokaltriumph seit 2008. Gleichzeitig verhinderte der 1. FFC das mögliche Triple für Potsdam, das auch noch im Champions-League-Halbfinale steht. "Wir haben es uns in diesem Jahr verdient. Das ist super schön", sagte Birgit Prinz nach dem verdienten Erfolg.

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Frankfurts Kapitän Nadine Angerer streckte den Pokal in die Höhe, ihre Mannschaftskolleginnen freuten sich mit.

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Siegtorschützin Garefrekes wollte nach dem Spiel den Pokal am liebsten mit nach Hause nehmen, hatte aber beim Tragen der 11kg schweren Trophäe so ihre Probleme. Sie freute sich, "dass wir eine tolle Saison krönen konnten".

© sueddeutsche.de/jüst
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