Kurz nach halb fünf öffnete die Europäische Fußball-Union ihre Veranstaltung per Livestream auch für die Außenwelt. Am Mittwoch hatte die Uefa nach Nyon in ihren Verbandssitz geladen, es war der spannende Tag der Entscheidung für jene Länder, die sich um die Ausrichtung der Europameisterschaft 2029 bewarben: Deutschland, Polen und in einem gemeinsamen Antrag Dänemark und Schweden. Das große Finale. Uefa-Präsident Aleksander Čeferin kam auf die Bühne, den Umschlag mit dem Kandidaten in der Hand, für den sich das Exekutivkomitee nach einer monatelangen Bewerbungsphase entschieden hatte. Und er versuchte gar nicht erst, einen Spannungsbogen aufzubauen. Čeferin sagte kurz etwas und zog dann die Karte hervor, auf der stand: GERMANY.
Fußball-EM 2029Und jetzt: eine Million Tickets verkaufen
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Deutschland bekommt den Zuschlag für die Ausrichtung der EM 2029. Der Jubel über das erste Frauenfußballturnier im Land seit der WM 2011 ist groß – die Ziele sind es auch.
Von Anna Dreher
