Frauen-BundesligaDie Zukunft startet im Streit

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„Das ist ein Tag des Aufbruchs“, sagt Katharina Kiel zur Gründung des Ligaverbands, dessen Präsidentin die Frauenfußball-Direktorin von Eintracht Frankfurt nun ist.
„Das ist ein Tag des Aufbruchs“, sagt Katharina Kiel zur Gründung des Ligaverbands, dessen Präsidentin die Frauenfußball-Direktorin von Eintracht Frankfurt nun ist. (Foto: Michael Brandt/dpa)

Die Gründung des Ligaverbands der 14 Bundesligisten wird überlagert vom Konflikt mit dem DFB. Es geht um Machtfragen – konkrete Inhalte müssen erst einmal warten.

Von Anna Dreher, Frankfurt am Main

Kurz nach 17 Uhr kamen die ersten Menschen in dunklen Anzügen durch eine der schweren schwarzen Türen in den Presseraum im Tiefgeschoss des Frankfurter Waldstadions. Eine Stunde früher hatte die Pressekonferenz eigentlich losgehen sollen. Aber wie schon in den vergangenen Monaten begleiten die Ausgliederung der Frauen-Bundesliga Verzögerungen. Bis dann das neu gewählte Präsidium des frisch gegründeten Frauen-Bundesliga FBL e.V. um seine Vorsitzende Katharina Kiel aufs Podium vor die Öffentlichkeit trat, um stolz den Vollzug zu verkünden. „Das ist ein sehr, sehr historischer Tag für uns“, sagte die 33-Jährige. „Das ist ein Tag des Aufbruchs.“

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