Nach dem Spiel schaffte es Emmanuel Macron, überall dabei zu sein. Macron, der auf dem Feld Kylian Mbappé tröstet. Macron, der zusammen mit Fifa-Präsident Gianni Infantino und Emir Tamim bin Hamad al-Thani die Medaillen übergibt. Und Macron, der in der Kabine der Franzosen steht und eine aufmunternde Rede hält. Sie sollen nicht traurig sein, sondern stolz, sagt der Staatspräsident zu den Spielern, die sehr traurig aussehen. Er sagt oft "Danke", spricht das "Merci" aber ausgerechnet ein bisschen wie "Messi" aus. "Es lebe Frankreich, es lebe die Republik", ruft Macron am Ende.
Frankreich im FinaleDer spektakulärste Verlierer der WM-Geschichte
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Erst sehen die Franzosen im Endspiel völlig verloren aus, dann gelingt ihnen Ungeheuerliches. Ihnen bleibt der Stolz, an diesem Drama beteiligt gewesen zu sein. Kylian Mbappé verkörpert den Schmerz.
Von Martin Schneider, Lusail
