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Frankfurter Stürmer:Medien: Auch Real Madrid will Jovic

Der Serbe Luka Jovic (rechts) überzeugte auch im Testspiel gegen die DFB-Elf.

(Foto: AP)

Der Berater des Stürmers soll sich mit Vertretern des spanischen Klubs getroffen haben. Leon Draisaitl schafft die 100-Punkte-Marke in der NHL, Tuchel soll bei PSG verlängern.

Frankfurt, Jovic: Ins Werben um Eintracht Frankfurts Torjäger Luka Jovic ist mit Real Madrid nun offenbar das nächste Schwergewicht des europäischen Klub-Fußballs eingestiegen. Wie die spanische Fachzeitschrift AS berichtete und mit Fotos dokumentierte, traf sich Jovics Berater, Fali Ramadani, auf dem Trainingsgelände des Nobelklubs mit Real-Generaldirektor Jose Angel Sanchez.

Bislang hatte vor allem Reals Erzrivale FC Barcelona als mögliches Ziel des 21 Jahre alten Serben im Sommer gegolten. Daneben wurde auch das Interesse des deutschen Rekordmeisters Bayern München sowie englischer Spitzenklubs bereits kolportiert. Jovic selbst hatte die Abwerbungsversuche europäischer Spitzenvereine in einem Interview bestätigt.

Der Angreifer erzielte in der laufenden Saison bereits 22 Pflichtspieltreffer für die Eintracht, belegt mit 15 Treffern Rang zwei in der Torschützenliste der Bundesliga. Jovic ist noch bis zum Sommer von Benfica Lissabon an die Eintracht ausgeliehen. Allerdings verfügt der DFB-Pokalsieger über eine Kaufoption (angeblich zwölf Millionen Euro) und hat bereits angekündigt, von dieser auch Gebrauch zu machen.

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Eishockey, NHL: Eishockey-Nationalspieler Leon Draisaitl hat in der nordamerikanischen Profiliga NHL die 100-Punkte-Marke geknackt. Der deutsche Superstar erzielte beim 2:3 seiner Edmonton Oilers nach Penaltyschießen gegen die Dallas Stars sein 47. Tor und legte gleich noch seinen 101. Scorerpunkt nach: Er bereitete das 2:0 durch Connor McDavid vor. "Für mich ist es ein schöner Meilenstein", sagte Draisaitl, "auch wenn es schwierig ist, sich jetzt darüber zu freuen." Schließlich hatte seine Mannschaft das Spiel nach der Führung noch aus der Hand gegeben, die Oilers liegen fünf Spiele vor Ende der Hauptrunde sechs Punkte hinter einem Wildcard-Platz.

"Ich glaube, wir waren lange Zeit die bessere Mannschaft. Hätten wir unsere Chancen genutzt, dann hätten wir gewonnen", sagte Draisaitl. Seinen Penalty vergab er, Jamie Benn traf zum Sieg der Stars. Draisaitl liegt weiterhin auf Rang vier der NHL-Scorerliste, die von Nikita Kutscherow (Tampa Bay Lightning) angeführt wird. In der Kategorie Tore ist nur der russische Superstar Alex Owetschkin (Washington Capitals) mit 49 Treffern besser.

Tennis, Miami: Altmeister Roger Federer hat beim ATP-Turnier in Miami mühelos die Vorschlussrunde erreicht. Der Schweizer besiegte den an Nummer sechs gesetzten Kevin Anderson aus Südafrika mit 6:0, 6:4 und trifft nun auf den Kanadier Denis Shapovalov. "Das wird ein aufregendes Match. Denis ist nicht nur jung, er ist auch sehr, sehr gut", sagte der 37-Jährige über den Nordamerikaner, der durch einen 6:7, 6:4, 6:2-Erfolg gegen Frances Tiafoe aus den USA in das Halbfinale gelangte. Um den Einzug ins Endspiel kämpfen auch John Isner aus den USA und der erst 18 Jahre alte Kanadier Felix Auger-Aliassime.

PSG, Trainer: Der französische Fußballmeister Paris St. Germain setzt trotz des überraschenden Champions-League-Ausscheidens offenbar langfristig auf Thomas Tuchel. Wie die renommierte Sporttageszeitung L'Equipe am Donnerstag berichtete, haben sich die ehrgeizige katarische Klubführung und der deutsche Trainer auf eine vorzeitige Verlängerung des Vertrags um ein Jahr bis 2021 geeinigt. Die Personalie soll innerhalb der nächsten Tage offiziell bekannt gegeben werden. Tuchels Jahresgehalt, das bislang auf knapp fünf Millionen Euro geschätzt wird, soll im Zuge der Verlängerung noch einmal angehoben werden. Weiter soll sich der Kontrakt automatisch um ein weiteres Jahr verlängern, wenn PSG unter dem Coach bis 2021 ins Halbfinale der Königsklasse vorstößt.

"Ich möchte noch lange hier bleiben", hatte der deutsche Trainer Anfang März gesagt. Er wolle "mit dem Verein wachsen, das ist absolut klar". In der Ligue 1 ist PSG, das fünf der vergangenen sechs Meistertitel gewann, der Konkurrenz wieder weit enteilt. In der Champions League hingegen scheiterte der selbsternannte Titelaspirant im Achtelfinale an Manchester United. Nach einem 2:0-Auswärtssieg verlor PSG das Rückspiel durch einen Handelfmeter in der Nachspielzeit 1:3. Der frühere Trainer von Mainz 05 und Borussia Dortmund steht seit Saisonbeginn beim französischen Renommierklub an der Seitenlinie. Trotz des enttäuschend frühen Ausscheidens in der Champions League gilt Tuchel bei den Weltstars Neymar und Kylian Mbappe als überaus beliebt. Auch in der Vorstandsebene soll Tuchel ein gutes Renommee haben, selbst die Spannungen mit Sportdirektor Antero Henrique sollen ausgeräumt sein.

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