MeinungFußballer Shon WeissmanDiesen israelischen Stürmer muss Fortuna Düsseldorf nicht verpflichten

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Kommentar von Claudio Catuogno

Lesezeit: 2 Min.

Shon Weissman feiert ein Tor in der Nations League.
Shon Weissman feiert ein Tor in der Nations League. Ronen Zvulun/Reuters

Shon Weissman hat zur Auslöschung von Gaza aufgerufen – und gilt selbst in seiner Heimat als Extremist. Es ist also nicht antisemitisch, bei ihm von einem Transfer abzusehen.

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Das Inspirierende und manchmal auch Tröstliche an einer Fußballkabine? Dass sich hier Individuen hinter einem gemeinsamen Ziel versammeln, im Wissen, dass sie es nur gemeinsam erreichen können. Egal, wie unterschiedlich sie in ihren Biografien, Lebensmodellen oder Ansichten sein mögen. Der Torwart ist Vegetarier, der Verteidiger grillt gerne T-Bone-Steaks. Der Rechtsaußen kommt aus Afghanistan, der Linksaußen ist der Ansicht, der Staat müsse konsequenter abschieben. Und der Stürmer findet es richtig, dass Israel hart gegen Hamas-Terroristen vorgeht. Wo ist das Problem, solange man gemeinsam gewinnt und verliert?

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:Nahostkonflikt in der Fankurve

Werder-Fan Hersh Goldberg-Polin setzte sich für den Austausch von Juden und Palästinensern ein, dann wurde er von der Hamas getötet. In Bremen ist das Gedenken an ihn nun Teil des Engagements gegen Antisemitismus – wie auch in anderen Klubs der Bundesliga.

SZ PlusVon Ronny Blaschke

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