"Formsache":Parcours der Demütigungen

Xenia Tiling, hier am Münchner Olympiasee, spielt seit 2018 eine der Hauptrollen in der BR-Comedyserie "Servus Baby" (ARD-Mediathek). Die gebürtige Hamburgerin hat es schon länger in die Berge gezogen, sie lebt am Tegernsee. (Foto: Steffi Adam/Future Image/Imago)

Schauspielerin Xenia Tiling war nicht unbedingt eine große Freundin des Sportunterrichts.

SZ: Sport ist...

Xenia Tiling: ...die Erlaubnis, so viel zu futtern, wie man will, herausfordernd, beglückend und Teil der täglichen Routine.

Ihr aktueller Fitnesszustand?

Sieht gut aus gerade.

Felgaufschwung oder Einkehrschwung?

Ich nehm Letzteres.

Sportunterricht war für Sie?

Ein Parcours der Demütigungen.

Ihr persönlicher Rekord?

Handstandüberschlag mit vier Mitschülern als Hilfestellung.

Stadionbesucherin oder Fernsehsportlerin?

Ich bin in Hamburg am Rothenbaum aufgewachsen, wo ein Mal im Jahr die German Open stattfanden. Meine Mutter und ich schauten uns jedes Spiel im Fernsehen an. Das Stöhnen, Ächzen, Fluchen und Jubeln kam zuerst durch das Küchenfenster und mit etwas Verzögerung dann durch die Röhre in unserem Wohnzimmer an.

St. Pauli oder HSV?

St. Pauli, die haben so schöne Pullover.

Ihr ewiges Sportidol?

Hunde, die federleicht den Berg hinauflaufen.

Ein prägendes Erlebnis?

Mit dem Hamburger Ballett in der Staatsoper aufzutreten.

In welcher Disziplin wären sie Olympiasiegerin?

Im Kettenrauchen.

Mit welcher Sportlerin/welchem Sportler würden Sie gerne das Trikot tauschen?

Och, ich mag gar nicht tauschen.

Unter der Rubrik "Formsache" fragt die SZ jede Woche Menschen nach ihrer Affinität zum Sport. Künstler, Politiker, Wirtschaftskapitäne - bloß keine Sportler. Wäre ja langweilig.

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