Helmut Marko hatte nach Rennende in Las Vegas eine Vorahnung. Natürlich hatte er die. Marko dient dem Formel-1-Team von Red Bull von jeher als eine Art Beratermischwesen aus Obi-Wan Kenobi (optisch) und dem Consigliere Tom Hagen (fachlich). Marko war vor 15 Jahren dabei, als Red Bull schon einmal jenes Kunststück gelang, das nun am Tag nach dem Nikolaustag in Abu Dhabi abermals aufgeführt werden könnte: 2010 pirschte sich Sebastian Vettel im letzten Rennen der Saison zum Weltmeistertitel, vorbei an Lewis Hamilton, Fernando Alonso und Mark Webber, ohne jemals zuvor die WM-Wertung angeführt zu haben.
MeinungMotorsportTitelkampf in der Formel 1: Nur Narren wetten jetzt noch gegen Verstappen
Kommentar von Philipp Schneider
Lesezeit: 2 Min.

Piastri? Norris? Verstappen! Bei genauerer Betrachtung offenbart das vermeintliche Wunder von Las Vegas mehr irdische Fehlleistung, als dem Team von McLaren lieb sein dürfte.

Buch-Neuerscheinung:Wie Ferrari zum Mythos wurde
Um Motorsport betreiben zu können, baute und verkaufte Enzo Ferrari Traumautos. Obwohl er nie Reklame trieb, wurde seine Firma weltberühmt. Ein Buch zeichnet nach, wie das glückte – und spart auch die düstersten Kapitel nicht aus.
Lesen Sie mehr zum Thema