Formel 1:Steiners Plädoyer

Teamchef Günther Steiner vom Formel-1-Rennstall Haas hat im schwelenden Konflikt zwischen Mick Schumacher und Nikita Masepin beide Fahrer zur Mäßigung aufgerufen. "Sie müssen keine Freunde sein. Aber auf der Strecke müssen sie für das Team Leistung bringen und lernen, hart, aber fair zu bleiben", sagte Steiner vor dem Großen Preis von Italien am Sonntag (15 Uhr, Sky/RTL): "Wir werden das hinbekommen."

Einen Grund für die anhaltenden Spannungen sieht Steiner in der Unterlegenheit des Autos. "Sie haben niemanden, mit dem sie sich sonst messen können. Deshalb fokussieren sie sich aufeinander", sagte Steiner, der sein junges Fahrerduo am Donnerstag zu einem erneuten Gespräch bat.

Angesichts der schwierigen Beziehung beider Fahrer wirkt derzeit auch ein gemeinsamer Start für Haas in der kommenden Saison problematisch. Ein Haas-Cockpit ist vertraglich einem Ferrari-Fahrer zugesagt, zu diesen zählt Schumacher. Masepins Vater Dmitri ist allerdings mit seinem Unternehmen Titelsponsor des Teams. Eine neue Vereinbarung mit Schumacher sei noch nicht abschließend getroffen, sagte Steiner. "Wir arbeiten daran, alles läuft in die richtige Richtung", sagte er. Schumacher bestätigte den Trend in den Verhandlungen. Man befinde sich "in den finalen Schritten".

Die Spannungen zwischen Schumacher und Masepin hatten sich am vergangenen Wochenende in den Niederlanden zugespitzt. Nach einem Konflikt im Qualifying kamen sich beide im Rennen bei hoher Geschwindigkeit gefährlich nahe.

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