Formel 1Nico Rosberg übt Stagediving

Nur drei Fahrer sind je so gut in eine Saison gestartet wie der Deutsche. Lewis Hamilton fühlt sich "hilflos". Bernie Ecclestone will wieder Diktator sein. Die Zylinderköpfe der Formel 1.

Nico Rosberg

Nach der einsamen Sonntagsfahrt zum Grand-Prix-Sieg, so etwas wie seinem Standardprogramm seit sieben Rennwochenenden, übte der WM-Führende mit seinen Mechanikern in der Boxengasse das Stagediving (Bild). Anschließend parlierte er brav mit Wladimir Putin, dem Paten der Formel 1 in Sotschi. Vierter Sieg in Serie, so ein Saisonstart war zuvor nur den Herren Senna, Mansell und Schumacher gelungen. Mit Erfolg Nummer 18 seiner Karriere ist Nico Rosberg jetzt der erfolgreichste Pilot, der noch nicht Weltmeister war. Ein Erfolg, der übrigens trotz der 25 Sekunden Vorsprung knapper war, als die meisten wussten: Die Hybrideinheit des Silberpfeils drohte zu überhitzen. Ohne Ingenieurshilfe war Rosberg auf sein Gefühl angewiesen, und das ist momentan offenbar unvergleichlich.

Bild: dpa 2. Mai 2016, 12:262016-05-02 12:26:09 © SZ/hum