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Formel 1:Mick Schumacher baut Unfall in Monaco

F1 Grand Prix of Monaco - Practice & Qualifying

Mick Schumacher prallt in Monaco gegen die Leitplanken.

(Foto: Getty Images)

Der deutsche Formel-1-Pilot verpasst deshalb das Qualifying. Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft feiert bei der WM den zweiten klaren Sieg. Boxer Manny Pacquiao kündigt sein Comeback an.

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Formel 1, Monaco: Mick Schumacher verpasst nach einem Unfall im Training die Qualifikation zum Formel-1-Klassiker in Monaco. Der 22-Jährige verlor am Samstagmittag gegen Ende der einstündigen Übungssession ausgangs der Casino-Passage die Kontrolle über seinen Haas-Rennwagen und schlug seitlich links erst mit dem Heck und danach auch mit der Front in die Leitplanken ein. Der Wagen war ordentlich demoliert, Schumacher selbst stieg auf den ersten Blick unversehrt aus seinem Wagen aus. Eine Teilnahme an der K.o.-Ausscheidung am Nachmittag (15.00 Uhr/Sky) schloss sein Rennstall aber schon nach der ersten Diagnose aus. Die Schäden am Chassis seien zu groß, teilte Haas mit. Das Training wurde nach dem Unfall nicht mehr fortgesetzt.

Schon am Donnerstag hatte Mick Schumacher mit einem ähnlichen Unfall für ein verfrühtes Ende eines Trainings beim Großen Preis von Monaco gesorgt. Er kenne jetzt das Limit, hatte er danach noch betont. Die schnellste Runde vor der Entscheidung um die Startaufstellung drehte Max Verstappen im Red Bull. Dahinter folgten die beiden Ferrari-Piloten Carlos Sainz Junior und Charles Leclerc. WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton kam im Mercedes nur auf Rang sieben.

Eishockey, WM: Zweites Spiel, zweiter klarer Sieg: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat bei der WM in Riga einen Start nach Maß hingelegt. 20 Stunden nach dem 9:4-Torfestival gegen Außenseiter Italien gewann das Team von Bundestrainer Toni Söderholm gegen Norwegen überzeugend mit 5:1 (1:0, 3:1, 1:0) und verbuchte mit sechs Punkten die Maximalausbeute aus den ersten beiden Turniertagen.

Der Mannheimer Matthias Plachta (20.), die AHL-Profis Leon Gawanke (24.) und Lean Bergmann (45.) sowie die Berliner Leo Pföderl (27.) und Lukas Reichel (31.) erzielten die Tore für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), die zuletzt dreimal in Folge bei Weltmeisterschaften gegen die Norweger verloren hatte. Emil Lilleberg (37.) traf für die Skandinavier, die ihr erstes Turnierspiel bestritten, zum zwischenzeitlichen 1:4. Nach einem Tag Pause ist am Montag (19.15 Uhr/Sport1) Kanada der nächste Gegner. Das junge Team aus dem Eishockey-Mutterland, das auf seine großen NHL-Stars verzichten muss, hatte zum WM-Start überraschend 0:2 gegen Gastgeber Lettland verloren.

Boxen, Pacquiao: Der philippinische Box-Held Manny Pacquiao wird nach zwei Jahren in den Ring zurückkehren. Wie der 42-Jährige auf Twitter ankündigte, wird er am 24. August in Las Vegas gegen den in 21 Profikämpfen ungeschlagenen Titelverteidiger Errol Spence (USA) um die WBC- und IBF-Gürtel im Weltergewicht kämpfen. "Ich mag es, die Besten herauszufordern", sagte der "Pac Man" im Interview mit The Athletic. Zuletzt stand Pacquiao im Juli 2019 im Ring, als er gegen Keith Thurman (USA) gewann und sich den WBA-Gürtel im Weltergewicht sicherte.

Da Pacquiao diesen danach nicht verteidigen konnte, entzog ihm der Weltverband Ende Januar den Titel wieder. Pacquiao war in seiner glanzvollen Karriere Champion in sieben verschiedenen Gewichtsklassen. Sein Kampfrekord steht bei 62 Siegen (39. K.o.), sieben Niederlagen und zwei Unentschieden. In den vergangenen Jahren hatte sich Pacquiao neben der Boxkarriere in den Philippinen zusätzlich eine politische Karriere aufgebaut. In seinem Heimatland ist er mittlerweile gewählter Senator.

Leichtathletik, Russland: Weitere 23 russische Leichtathleten können im Olympia-Jahr unter neutraler Flagge an internationalen Wettkämpfen teilnehmen. Dies teilte der Weltverband World Athletics am Samstag mit. Alle Sportlerinnen und Sportler hätten die entsprechenden Zulassungskriterien erfüllt. Das Startrecht für 2021 sei damit 27 Russinnen und Russen erteilt worden; zwei Anträge seien abgelehnt worden. Das Prüfverfahren für eine individuelle Starterlaubnis war Mitte März wieder aufgenommen worden. Nach der Suspendierung des nationalen Verbandes Rusaf im November 2015 wegen staatlich geförderten Dopings in Russland war mit dieser Prüfung einzelnen sauberen Athleten die Startmöglichkeit eröffnet worden. Allerdings wird es weiterhin eine Obergrenze von zehn Startern für die Olympischen Spiele in Tokio geben, die am 23. Juli eröffnet werden sollen.

© SZ/dpa/sid/ebc
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