Mick Schumacher

Einmal Achter, einmal Sechster. Das ist ein ordentliches Debüt für einen Formel-2-Debütanten. Aber das ist nicht der Anspruch, den Schumacher junior an sich hat: "Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich komplett damit zufrieden bin." Nach den beiden Rennen von Bahrain analysiert der 20-Jährige für sich selbst, dass er eine Menge gelernt habe: "Ich bin zuversichtlich, dass wir das auf die Strecke bringen können." Mick Schumacher scheint schnell zu adaptieren, das muss an den Genen liegt. In der Formel 3 hatte er lediglich 240 PS zu beherrschen, in der Formel 2 sind es schon stattliche 610 PS, und jetzt folgt der nächste Energieschub - an die 1000 Pferdestärken stecken in den Motoren der Formel-1-Rennwagen von Ferrari und Alfa Romeo, die er heute und morgen beim Nachwuchsfahrertest beherrschen muss. Was er davon hält, gleich zum Saisonstart den vielleicht größten Traum aller Rennfahrer erfüllt zu bekommen? Nur so viel: "Ferrari ist ein Teil von mir, jetzt kann ich auch ein Teil von Ferrari sein."

Bild: Getty Images 1. April 2019, 09:552019-04-01 09:55:50 © SZ.de/ebc