Eine Sammlung schiefer Töne flirrte durch die erstaunlich warme Nacht von Las Vegas. Passenderweise war es nicht mehr lang bis zur Geisterstunde, als die schiefen Töne dennoch eine klar zu erkennende Melodie formierten. "Vivaaaaaa Las Vegas!", sang der Rennsieger in sein Mikrofon, der leider nicht Elvis Presley hieß, sondern Max Verstappen. Von all den Überraschungen an diesem Wochenende in Nevada war diese die größte: Dafür, dass Verstappen dieses Rennen in der amerikanischen Zockermetropole doch angeblich so sehr hasst, wollte er es offenbar schon ziemlich gerne gewinnen.
Formel 1Der Chefkritiker verliebt sich in Las Vegas
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"Wenn ich ein Fan wäre, würde ich den ganzen Laden abreißen!": Am Vortag hatte Max Verstappen das Rennen in der Zockermetropole noch scharf kritisiert. Doch nach seinem Sieg besingt der Weltmeister die Stadt - weil das Rennen munterer ausfällt, als viele gedacht hatten.
Von Philipp Schneider, Las Vegas
