Formel 1: Jagd auf Red BullAuspuff, Kers und lange Nasen

Nach dem ersten Rennen hatten die Formel-1-Teams zwei Wochen Zeit, erste Verbesserungen an ihren Rennwagen vorzunehmen. Wer bastelte woran? Ein Überblick.

Formel 1: Jagd auf Red Bull – Red Bull

Nach dem ersten Rennen hatten die Formel-1-Teams zwei Wochen Zeit, erste Verbesserungen an ihren Rennwagen vorzunehmen. Wer bastelte woran?

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Zugegeben: Nach dem Rennen in Australien klingt es ein wenig zynisch, wenn man behauptet, an Kinky Kylie (Sebastian Vettels Spitzname für seinen Dienstwagen RB7) gäbe es noch etwas zu verbessern. In Malaysia könnte Red Bull das Energie-Rückgewinnungssystem Kers einsetzen, worauf der Rennstall in Melbourne noch verzichtet hatte. "Abgesehen vom Start selbst bringt das System auf einer Strecke wie Melbourne nur sehr geringe Vorteile. Auf anderen Strecken sind die Vorteile größer", sagt Teamchef Christian Horner. Allerdings habe der Rennstall noch Bedenken, ob das System zuverlässig genug ist. "Wenn es am Freitag in Malaysia gut funktioniert, dann wird es am Wochenende in Malaysia sein Renndebüt geben", sagt Horner. Ein paar Zusatz-PS würden den Hintern der "knackigen Kylie" noch ein wenig knackiger machen.

Außerdem verbesserungswürdig bei Red Bull: die Leistung von Mark Webber. Eine australische Zeitung hatte nach dem Grand Prix in Melbourne gespottet, dass es Webber nur dann aufs Podium schaffen würde, wenn jemand ein Treppchen mit fünf Stufen erfinden würde.

Bild: Getty Images 7. April 2011, 12:192011-04-07 12:19:32 © sueddeutsche.de/hof/hum