Daniel Ricciardo

Der Dauerlächler ist zurück, sein zweiter Startplatz und zwei Runden an der Spitze des Großen Preises von China waren Balsam auf die Wunden der völlig verkorksten vergangenen Saison. Der RB 12 von Red Bull ist aerodynamisch schon ein Spitzenauto, das Renault-Leihaggregat im Heck holt auch auf - so macht es dem Australier wieder Spaß, obwohl er wegen eines Reifenplatzers am Ende als Vierter knapp am Podium vorbeischrammte. "Ich hatte natürlich gedacht, dass ich Champagner spritzen könnte am Ende. Doch dann kam der Schlag in die Magengrube. Aber andererseits lächelt ein Teil von mir trotzdem. Denn ich weiß, dass es in diesem Jahr noch einige Male möglich sein wird, aufs Podium zu kommen." Dahinter steckt wohl mehr als Zweckoptimismus - Red Bull Racing rüstet sich dafür, Mercedes und Ferrari zu ärgern.

Bild: Getty Images 18. April 2016, 11:332016-04-18 11:33:19 © SZ/hum/holz