Formel 1Capitano Vettel peitscht die rote Meute an

Der Deutsche motiviert in Monza Tausende Ferraristi, Nico Rosberg startet eine kleine Revolution und Jacques Villeneuve pöbelt mit Max Verstappen um die Wette. Die Zylinderköpfe der Formel 1.

Sebastian Vettel

Plötzlich hatte er vor der Siegerehrung die Mütze mit der Eins auf, die für den Besten von Monza. Ein Versehen, aber der Beliebteste im Königlichen Park war der Heppenheimer ganz sicher. Zumal der dritte Platz auch ein zweiter hätte werden können. Vettel kämpfte mit den Tränen, als er später über das sprechen sollte, was sich vor und unter ihm bot - Tausende Ferraristi hatten die Zielgerade gestürmt: "Das Bild kann man nicht beschreiben. Es hat wirklich etwas Magisches." In fließendem Italienisch peitschte er die Menge an: "Wir alle sind Ferrari!" Die sportliche Analyse des roten Capitano war ähnlich motivierend: "Unsere Gegner waren in ihrer eigenen Welt, aber wir haben für uns das Optimum erreicht. Darauf können wir aufbauen. Es ist auch wieder Zeit, dass es bergauf geht."

Bild: AFP 5. September 2016, 13:342016-09-05 13:34:00 © SZ.de/tbr/sks