Sieg beim Grand Prix in den USAVerstappen macht die Formel 1 wieder spannend

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Hat Max Verstappen (Mitte) doch wieder Chancen auf den WM-Titel? Er gewann in Austin das Hauptrennen vor Lando Norris (links) Charles Leclerc.
Hat Max Verstappen (Mitte) doch wieder Chancen auf den WM-Titel? Er gewann in Austin das Hauptrennen vor Lando Norris (links) Charles Leclerc. (Foto: Ronaldo Schmidt/AFP)
  • Max Verstappen gewinnt in Austin sowohl das Sprint- als auch das Hauptrennen und setzt seine Aufholjagd im WM-Kampf fort.
  • Der Niederländer liegt nun nur noch 40 Punkte hinter WM-Spitzenreiter Oscar Piastri und 26 Punkte hinter Lando Norris.
  • Verstappen könnte rechnerisch nach den kommenden Rennen in Mexiko und Brasilien erstmals in diesem Jahr die WM-Führung übernehmen.
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Der viermalige Weltmeister gewinnt in Austin beide Rennen und pirscht sich in der WM-Wertung weiter an die Führenden Oscar Piastri und Lando Norris heran. Werden die beiden McLaren-Piloten nervös?

Max Verstappen hat mit dem Sieg beim Großen Preis der USA seine Aufholjagd im Titelkampf der Formel 1 eindrucksvoll fortgesetzt. Der viermalige Weltmeister feierte im Red-Bull-Rennwagen den 68. Grand-Prix-Sieg seiner Karriere, vor Lando Norris im McLaren und Charles Leclerc im Ferrari. Vierter wurde Lewis Hamilton im zweiten Ferrari. Erst dann folgte WM-Spitzenreiter Oscar Piastri im zweiten McLaren. Der Australier büßte damit sowohl auf Norris als auch auf Verstappen erneut Punkte ein. Verstappen hatte tags zuvor auch schon den Sprint in Austin gewonnen; Piastri und Norris waren hier nach einem Unfall ausgeschieden.

Im WM-Klassement liegt der 28 Jahre alte Niederländer Verstappen nun als Dritter nur noch 40 Punkte hinter Piastri. Der Vorsprung des Zweiten Norris auf Verstappen schmolz auf 26 Zähler. Bereits am kommenden Wochenende kann Verstappen, der zwischenzeitlich schon mehr als 100 Punkte hinter Piastri gelegen hatte, noch mal nachlegen, wenn es in der dünnen Luft von Mexiko-City weitergeht. Eine weitere Woche später ist in Brasilien auch wieder ein zusätzliches Sprintrennen (mit acht Punkten für den Sieger) angesetzt. Rechnerisch könnte Verstappen schon danach zum ersten Mal in diesem Jahr die WM-Führung übernehmen.

Einen ordentlichen Arbeitstag konnte am Sonntag in Austin auch Nico Hülkenberg vorweisen. Der Rheinländer schaffte es als Achter im Sauber das erste Mal seit Anfang Juli wieder in die Punkteränge.

Norris’ Ziel im Hauptrennen am Sonntag? „Mehr als eine Kurve zu fahren“ – anders als am Samstag also

Die ersten Meter nach dem Erlöschen der roten Ampel sind in der Formel 1 immer mitentscheidend, oft herrscht hohe Kollisionsgefahr. So wie in Austin. Und im Sprint krachte es tatsächlich; die Schuldfrage blieb Ansichtssache. Piastri hatte versucht, eine Norris-Attacke zu kontern, war nach innen gezogen und dort mit Hülkenbergs Sauber kollidiert. Dann touchierte er auch noch den Norris-Wagen so, dass beide nicht weiterfahren konnten.

„Mehr als eine Kurve zu fahren“, war daher auch Norris’ erstes Ziel für das Hauptrennen. Er startete von Startplatz zwei neben Verstappen auf der Pole, Piastri hatte es im Qualifying nur auf Position sechs geschafft. Vorjahressieger Leclerc stand auf Position drei und hatte als Einziger aus den vorderen Reihen die weichen Reifen aufziehen lassen. Klare Ansage: Attacke auf den 240 Metern bis in Kurve eins. Leidtragender wurde Norris, der den Angriff des Monegassen nicht kontern konnte. An Verstappen kam Leclerc aber nicht ran. Schon in der zweiten Runde lag der Titelverteidiger über anderthalb Sekunden vor dem Ferrari-Piloten.

Für Verstappen wurde es ein einsames Rennen. Dahinter ging der Zweikampf zwischen Norris und Leclerc noch lange weiter. Mit Folgen. Norris verließ dreimal die Strecke – noch einmal, und er würde eine Fünf-Sekunden-Strafe bekommen. Immerhin kam er in Runde 21 erstmals an Leclerc vorbei. Doch nach dem Boxenstopp war das wieder Geschichte. Norris reihte sich zunächst hinter Verstappen und Leclerc ein und musste sich wieder heranpirschen. Im Hinterkopf: Beim nächsten Verlassen der Strecke würde er die fünf Strafsekunden bekommen. Fünf Runden vor Schluss zahlte sich die Beharrlichkeit des Briten dann aus, als er Leclerc wieder hinter sich lassen konnte und immerhin Platz zwei absicherte.

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