Chargers-Quarterback Philip Rivers kommt mit mächtig viel Selbstvertrauen aus der Regular Season. Bewegte sich der 37-Jährige lange Zeit im Schatten von Quarterback-Größen wie Aaron Rodgers oder Tom Brady, hat er sich in dieser Spielzeit emanzipiert. In den ersten zwölf Spielen der Saison brachte er immer mindestens zwei Touchdown-Pässe an den Mitspieler. Nur zwei Spielern gelang in der Geschichte der NFL eine längere Serie zum Start. Der größte Faktor neben Rivers ist Runningback Melvin Gordon. Mit 10 Touchdowns und 885 gelaufenen Yards in der Regular Season ist er das Herzstück der Chargers-Offensive. Durch eine Knieverletzung ist seine Verfassung für das Duell gegen die Patriots aber fraglich. Ein Ausfall wäre ein herber Verlust für die Chargers.

Prognose: Die Chargers müssen zu den Patriots, die in dieser Saison noch kein Spiel in Foxborough verloren haben. Am Ende werden sich die Patriots wegen des Heimvorteils und aufgrund ihrer Erfahrung durchsetzen.

Bild: USA TODAY Sports 11. Januar 2019, 16:272019-01-11 16:27:53 ©  SZ.de/tbr/rus