Folgen der Corona-Pandemie:Schlechter als nichts

Mannheims Arena-Betreiber Daniel Hopp - Teilhaber der Rhein-Neckar Löwen und von Adler Mannheim - klagt über die Schwierigkeiten, mit einer Zuschauer-Auslastung von 20 Prozent gesund wirtschaften zu können.

Geschäftsführer Daniel Hopp will sich die Teilzulassung von Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena genau überlegen. Die gemäß der Corona-Verordnung aktuell erlaubte 20-Prozent-Auslastung sei "aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten schlechter als Geisterspiele", sagte er dem Mannheimer Morgen. Der Frage, ob Handball-Bundesligist Rhein-Neckar Löwen am 11. Oktober sein Heimspiel gegen Essen vor Zuschauern austragen könne, wich Hopp aus: "Seit Monaten ist die finanzielle Belastung für die Arena so groß, dass wir eigentlich keine Veranstaltung machen können, bei der wirtschaftliche Verluste von vornherein einkalkuliert sind." Pläne, in eine andere Spielstätte umzuziehen, gebe es derzeit nicht, sagte Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann. Die Entwicklung betrifft auch Eishockeymeister Adler Mannheim, der seine Heimpartien ebenfalls in der SAP Arena austrägt und dessen Gesellschafter Hopp ist.

© SZ vom 30.09.2020 / dpa
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