Am vergangenen Dienstag ging beim Betreibungsamt in Thun, dem Schweizer Pendant zum deutschen Gerichtsvollzieher, ein bemerkenswertes Schreiben ein. Als Schuldner wurde darin eine Institution genannt, von der man kaum erwarten würde, dass man ihr mit Zwangsmaßnahmen zu Leibe rücken muss: der Internationale Ski- und Snowboard-Verband (Fis), angeführt von Präsident und IOC-Mitglied Johan Eliasch.
Ski- und Snowboard-Weltverband FisWenn der Gerichtsvollzieher einem Weltverband zu Leibe rückt
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Ein Berufungsgericht urteilt, dass der Ski-Weltverband Fis zu Unrecht eine Millionenzahlung verweigerte. Und Fis-Chef Eliasch gerät in immer größere Nöte: Sein eigener Landesverband will ihn nicht für die Wiederwahl nominieren.
Von Johannes Knuth
