MeinungFußball-WMDer wahre Fifa-Chef heißt Donald Trump

Kommentar von Thomas Kistner

Lesezeit: 3 Min.

Donald Trump und Gianni Infantino im Dezember bei der Auslosung der WM-Gruppen.
Donald Trump und Gianni Infantino im Dezember bei der Auslosung der WM-Gruppen. Chris Carlson/AP/dpa

Eine Fußball-WM mit Iran? Oder ohne? Der Umgang mit dem Thema zeigt eindrücklich, dass die Fifa eine politisch und gesellschaftlich völlig untaugliche Institution ist.

Der Präsident des Fußball-Weltverbandes hat eine Ansage zum WM-Turnier gemacht, das überwiegend in den USA stattfinden wird. Dort sei Iran, teilte ein Sprecher von Fifa-Chef Donald Trump am Mittwoch mit, trotz der Kriegslage willkommen. So zumindest hatte das Trumps Referent für WM- und Goldpokal-Fragen, ein Italo-Schweizer namens Gianni Infantino, nach einem Rapport beim Boss verkündet. Dabei verpackte er die frohe Botschaft von Trumps offenen Armen für Iran stolz in die alte Fifa-Liturgie von der einigenden Kraft des Fußballs.

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SZ PlusVon Johannes Aumüller und Thomas Kistner

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