Der Präsident des Fußball-Weltverbandes hat eine Ansage zum WM-Turnier gemacht, das überwiegend in den USA stattfinden wird. Dort sei Iran, teilte ein Sprecher von Fifa-Chef Donald Trump am Mittwoch mit, trotz der Kriegslage willkommen. So zumindest hatte das Trumps Referent für WM- und Goldpokal-Fragen, ein Italo-Schweizer namens Gianni Infantino, nach einem Rapport beim Boss verkündet. Dabei verpackte er die frohe Botschaft von Trumps offenen Armen für Iran stolz in die alte Fifa-Liturgie von der einigenden Kraft des Fußballs.
MeinungFußball-WMDer wahre Fifa-Chef heißt Donald Trump
Kommentar von Thomas Kistner
Lesezeit: 3 Min.

Eine Fußball-WM mit Iran? Oder ohne? Der Umgang mit dem Thema zeigt eindrücklich, dass die Fifa eine politisch und gesellschaftlich völlig untaugliche Institution ist.
