WM-Vergabe:Europa, Südamerika, Afrika? Alle auf einmal!

WM-Vergabe: Geht alles noch eine Nummer größer: Gianni Infantino

Geht alles noch eine Nummer größer: Gianni Infantino

(Foto: Ding Ting/dpa)

Der überraschende Entscheid des Fußballweltverbands Fifa, die WM 2030 an sechs Länder zu vergeben, löst Glückseligkeit bei den ausrichtenden Nationen aus - und erste, scharfe Kritik.

Von Javier Cáceres, Leipzig

Am späten Mittwochnachmittag schickte der Weltfußballverband Fifa eine Mitteilung hinaus, die, neben vielen Erkenntnissen, auch die folgende parat hatte: Um den sogenannten ökologischen Fußabdruck schert er sich gerade nicht so sehr. Das war mäßig überraschend - alles andere, was mit dem Kommuniqué einherging, umso mehr. Überraschung Nummer eins: Die Fifa hat schon jetzt bestimmt, wer die Weltmeisterschaft 203o austragen soll, eigentlich war diese Entscheidung für 2024 angekündigt. Überraschung Nummer zwei: Die Entscheidung per se erinnerte entfernt an das Dilemma, in dem Bundestrainer Helmut Schön vor der WM 1970 steckte ("Seeler oder Müller?") und das er dann durch ein salomonisches "Seeler und Müller" löste.

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