MeinungFifaDie WM war nur der Werbeprospekt für den Investorendeal

Kommentar von Thomas Kistner

Lesezeit: 3 Min.

Sehen Sie hier, diese formschöne Plastik, käuflich zu erwerben gegen ein paar Milliarden Dollar: Gianni Infantino, Fifa-Präsident und oberster Verkäufer des Produkts Fußball, preist seine Ware an.
Sehen Sie hier, diese formschöne Plastik, käuflich zu erwerben gegen ein paar Milliarden Dollar: Gianni Infantino, Fifa-Präsident und oberster Verkäufer des Produkts Fußball, preist seine Ware an.
Tom Weller/dpa

Alles, was sich beim Trump/Infantino-Turnier an Ärgerlichkeiten, Absurditäten und Skandalen ereignete, erscheint inzwischen in einem anderen Licht.

SZ bei Google bevorzugen

Manchmal greift ein Rad ins andere. Das radikale Bremsmanöver von Europas Fußball-Union Uefa gegen Gianni Infantinos Geheimdeal – den Verkauf von WM-Rechten an Privatinvestoren rund um den Trump-Clan – war auch deshalb so leicht realisierbar, weil die Fußballgemeinde bereits mürbe war. War schon das WM-Gespann Trump/Infantino unerträglich, so setzten sie jetzt noch einen drauf. Gianni Infantino hat die Sumpflandschaft selbst präpariert, in der sein Projekt dann im Rekordtempo versank.

Zur SZ-Startseite

Podcast „Und nun zum Sport“
:Infantinos gescheiterter Investoren-Deal: Wie es im Weltfußball weitergeht

Gianni Infantino verliert den Rückhalt, seine Zeit als Fifa-Präsident dürfte vorbei sein. Wie kam es dazu? Wer sind die Nachfolge-Kandidaten? Was könnte sich nun alles ändern?

Von Johannes Aumüller, Anna Dreher und Thomas Kistner

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: