"Man stecke in keiner Krise, hat der wiedergewählte mächtige Fifa-Präsident Sepp Blatter erklärt. Das erinnert an den berühmten irakischen Informationsminister, als er versicherte, die Amerikaner seien nicht in Bagdad. Die Fifa steckt seit langem in der Krise und wird es auch bleiben. (...) Dass Blatter mit seiner Beschönigung der absurden Zustände in der Fifa durchkommt, liegt daran, dass man dieselbe Geschichte schon so oft gehört hat. (...) Wie lange noch wollen sich große Fußballnationen wie England und Deutschland nach Demütigungen bei der Zuteilung von großen Turnieren damit abfinden, dass sie etwa so viel Einfluss haben wie Benin und Cook Island?"

Jyllands-Posten / Dänemark

Bild: REUTERS 2. Juni 2011, 10:482011-06-02 10:48:26 © sueddeutsche.de/dpa/ebc