MeinungSportpolitik:Trump will einen Friedenspreis? Dann erfindet die Fifa eben einen

Kommentar von Martin Schneider

Lesezeit: 2 Min.

„Johnny“ und sein „enger Freund“: Fifa-Präsident Gianni Infantino (rechts) und Donald Trump.
„Johnny“ und sein „enger Freund“: Fifa-Präsident Gianni Infantino (rechts) und Donald Trump. (Foto: Evan Vucci/Evan Vucci/AP/dpa)

Gianni Infantino will seinen Beitrag für ein bisschen Frieden leisten – mit dem „Fifa Friedenspreis – Fußball vereint die Welt“. Die Spannung ist kaum auszuhalten: Wer den wohl bekommt?

Wladimir Putin hat Sepp Blatter mal für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen, kein Scherz. 2015 war das, und der russische Präsident sagte, der damals bereits suspendierte Fifa-Präsident habe diese Anerkennung verdient. Die zu dieser Zeit von der US-Justiz angestoßenen Ermittlungen seien übrigens „inakzeptabel“, Russland habe die Weltmeisterschaft 2018 in einem „absolut ehrlichen Wettbewerb erhalten“, so Putin vor zehn Jahren.

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