Gianni InfantinoDas seltsame Krisenmeeting von Rabat

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Wieder Vertraute: Fifa-Generalsekretär Mattias Grafström (li.) und sein Chef Gianni Infantino.
Wieder Vertraute: Fifa-Generalsekretär Mattias Grafström (li.) und sein Chef Gianni Infantino.
STR/AP/dpa

Der taumelnde Fifa-Präsident Gianni Infantino inszeniert ein Treffen mit Mitarbeitern – doch das bringt nur neuen Ärger. Und er schafft es nicht, den WM-Boykott der Europäer abzuräumen.

Von Johannes Aumüller und Thomas Kistner

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Rabat soll, geht es nach Gianni Infantino, gerade die neue heimliche Hauptstadt der Fußballwelt werden. Dort schlägt der schwer angeschlagene Fifa-Präsident vermehrt sein Quartier auf, und am Mittwoch bestellte er sein Personal in Marokkos Hauptstadt zum Krisengipfel ein. Zuvor waren leitende Hauptamtliche auf Distanz gegangen – sogar Mattias Grafström, der ihm sehr nahestehende Generalsekretär. Also flogen einige Top-Manager aus der Zürcher Fifa-Zentrale in die Dependance nahe Rabat. Und nach der Unterredung versuchte der Fußball-Weltverband, die Sache als Befreiungsschlag zu inszenieren.

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