MeinungFifaEndlich kommt aus der Bundesregierung die Forderung nach Widerstand gegen Infantino

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Kommentar von Johannes Aumüller

Lesezeit: 3 Min.

Fifa-Präsident Gianni Infantino bei der Inauguration von Kolumbiens neuem Staatspräsidenten Abelardo de la Espriella.
Fifa-Präsident Gianni Infantino bei der Inauguration von Kolumbiens neuem Staatspräsidenten Abelardo de la Espriella.
Santiago Saldarriaga/AP

Viel zu oft versteckt sich die Politik hinter der „Autonomie des Sports“. Jetzt geht zumindest ein Mitglied der Bundesregierung auf Distanz zu Gianni Infantino. Aber das reicht noch nicht.

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In der deutschen Sportpolitik gibt es ein Zauberwort, das die Beteiligten selbst in den unpassendsten Situationen bemühen. Es heißt: Autonomie des Sports. Gedacht war das mal als sinnvolle Regelung, dass der Sport sich ohne Eingriffe der Politik selbst verwalten kann. Genutzt wird es längst als Allzweckausrede; als institutioneller Notausgang, sobald es darum geht, dass der Staat mit dem Sport viel strenger umgehen müsste.

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SZ PlusVon Johannes Aumüller und Thomas Kistner

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