In der deutschen Sportpolitik gibt es ein Zauberwort, das die Beteiligten selbst in den unpassendsten Situationen bemühen. Es heißt: Autonomie des Sports. Gedacht war das mal als sinnvolle Regelung, dass der Sport sich ohne Eingriffe der Politik selbst verwalten kann. Genutzt wird es längst als Allzweckausrede; als institutioneller Notausgang, sobald es darum geht, dass der Staat mit dem Sport viel strenger umgehen müsste.
MeinungFifaEndlich kommt aus der Bundesregierung die Forderung nach Widerstand gegen Infantino

Kommentar von Johannes Aumüller
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Fifa-Präsident Gianni Infantino bei der Inauguration von Kolumbiens neuem Staatspräsidenten Abelardo de la Espriella.
Santiago Saldarriaga/APViel zu oft versteckt sich die Politik hinter der „Autonomie des Sports“. Jetzt geht zumindest ein Mitglied der Bundesregierung auf Distanz zu Gianni Infantino. Aber das reicht noch nicht.
