MeinungStatement zu gescheitertem Fifa-DealJoshua Kushner erklärt sich – und fällt Gianni Infantino in den Rücken

Kommentar von Thomas Kistner

Lesezeit: 3 Min.

Wo endet Hirnrissigkeit, wo beginnt kriminelles Verhalten? Joshua Kushner wollte mit seiner Investmentfirma Thrive Capital Anteile an der Fußball-WM übernehmen.
Wo endet Hirnrissigkeit, wo beginnt kriminelles Verhalten? Joshua Kushner wollte mit seiner Investmentfirma Thrive Capital Anteile an der Fußball-WM übernehmen.
Brendan Smialowski/AFP

Der US-Investor, der zum Spottpreis Teile der Fußball-WM übernehmen wollte, will „die Dynamiken des globalen Fußballs nicht erkannt“ haben. Soll heißen: Fifa-Präsident Infantino hat ihn hinter die Fichte geführt.

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Wer einen brandneuen Porsche für 3000 Euro angeboten bekommt oder eine Villa in Grünwald für 50 000, der hat, sofern er über etwas Grips verfügt, zwei Schockmomente gleichzeitig: Euphorie ob des vermeintlichen Superschnäppchens – und Riesenzweifel eingedenk einer Offerte, die geradezu absurd aus dem Rahmen fällt. Den „Kauf-ich sofort“-Gedanken stoppt dann der logische Reflex: „Wo ist der Haken?“

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Von Johannes Aumüller, Anna Dreher und Thomas Kistner

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