Fifa-ExekutivmitgliederSepp und der Sumpf

Fast die Hälfte der Mitglieder des Fifa-Exekutivkomitees steht oder stand inzwischen unter Betrugsverdacht - meist geht es um die Stimmen bei der Vergabe von Posten oder Weltmeisterschaften und um kleinere Geschenke und Zahlungen in Millionenhöhe. Die Fälle im Einzelnen.

Fast die Hälfte der Mitglieder des Fifa-Exekutivkomitees steht oder stand inzwischen unter Betrugsverdacht - es geht um kleinere Geschenke und Zahlungen in Millionenhöhe. Die Fälle im Einzelnen.

Mohamed bin Hammam (62, Katar): Gegenspieler von Fifa-Chef Sepp Blatter. Einen Tag nach dem Rückzug seiner Kandidatur um das Präsidentenamt von der Fifa-Ethikkommission vorläufig suspendiert. Beim Treffen der Karibischen Fußball-Union am 10. Mai in Port of Spain auf Trinidad soll er versucht haben, mit insgesamt einer Million Dollar Stimmen von 25 karibischen Funktionären zu kaufen. Fifa-Exekutivmitglied seit 1996, seit dem 1. August 2002 Präsident des Kontinentalverbandes Asien (AFC). Hat die Vorwürfe bestritten.

Bild: picture alliance / dpa 31. Mai 2011, 16:162011-05-31 16:16:07 © sueddeutsche.de/dpa/jüsc