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Ferrari:"Es lag kein Angebot auf dem Tisch"

Sebastian Vettel spricht über die angeblich gescheiterten Verhandlungen mit seinem Arbeitgeber Ferrari über einen neuen Vertrag.

Vor dem Start in die neue Formel-1-Saison hat Sebastian Vettel dem Ärger über die Art der Ausmusterung bei seinem Arbeitgeber Ferrari Luft gemacht. Der Anruf von Teamchef Mattia Binotto mit der Entscheidung, den am Jahresende auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern, sei für ihn überraschend gekommen. "Wir hatten nie eine Diskussion. Es lag nie ein Angebot auf dem Tisch", sagte Vettel am Donnerstag in Spielberg. Noch im Mai bei der Verkündung seines Abschieds hatten Ferrari und Vettel von einer gemeinsamen Entscheidung gesprochen: "Das Team und ich haben gemerkt, dass es nicht mehr den gemeinsamen Wunsch gab, über das Ende dieser Saison zusammenzubleiben", wurde Vettel am 12. Mai in einer Mitteilung des Rennstalls zitiert. Dieser Darstellung widersprach Vettel nun in Spielberg. Es habe gar keine Knackpunkte bei möglichen Verhandlungen gegeben, weil es gar nicht zu Gesprächen gekommen sei, sagte er.

© SZ vom 03.07.2020 / dpa

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