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French Open:Federer spielt gut - Nadal überirdisch

French Open - Rafael Nadal im Halbfinale der French Open 2019 gegen Roger Federer

Im Finale der French Open: der Spanier Rafael Nadal.

(Foto: AFP)
  • Rafael Nadal zieht ins Finale der French Open ein und spielt um seinen zwölften Titel in Paris.
  • Gegen Roger Federer demonstriert der Spanier in drei Sätzen (seine Macht.
  • Nadal trifft nun im Endspiel auf Novak Djokovic oder Dominic Thiem. Das Match wurde wegen Regens mehrmals unterbrochen und schließlich auf Samstag vertagt.

Rafael Nadal spielt um seinen zwölften Titel bei den French Open in Paris. Im Halbfinale schlug der Spanier seinen Kontrahenten Roger Federer in drei Sätzen 6:3, 6:4, 6:2. Der Spanier dominierte zeitweise gegen den Schweizer, der mit den heftigen Windbedingungen auf dem Court Philippe Chatrier nicht so sehr zurechtkam.

Nadal muss bis Samstag auf seinen Gegner im Endspiel der French Open warten. Das zweite Halbfinale im Herren-Einzel zwischen dem Weltranglistenersten Novak Djokovic aus Serbien und Vorjahresfinalist Dominic Thiem (Österreich) war beim Stand von 6:2, 3:6, 3:1 für Thiem wegen Regens und Wind zunächst unterbrochen worden. Kurz vor 18.30 entschied die Turnierdirektion dann, das Match am Samstag zu Ende spielen zu lassen.

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Nadal gewann bei den widrigen Bedingungen das 39. Duell mit dem Grand-Slam-Rekordsieger und hat jetzt eine brillante Ausgangsposition: Bei seinen bisherigen elf Finalteilnahmen ging der Sandplatzkönig stets als Sieger vom Court Philippe Chatrier. Nadal hatte die vergangenen sechs Begegnungen mit Federer verloren, doch Paris ist sein Revier. Zum sechsten Mal duellierten sich der Spanier und der Schweizerbeim wichtigsten Sandplatzturnier der Welt, und zum sechsten Mal gewann der beste Sandplatzspieler der Welt. Das Match war nicht ganz so einseitig, wie es das Ergebnis am Ende auf der Anzeigetafel ausdrückte, doch in den entscheidenden Momenten traf Nadal eindeutig die besseren Entscheidungen.

Nadal hatte kaum Probleme

"Ich bin happy, gegen Rafa zu spielen", hatte Federer vor dem Match versichert, "wenn du auf Sand etwas erreichen willst", erklärte er, "ist es unvermeidlich, dass du an irgendeinem Punkt an ihm vorbei musst." Diesmal aber gab es für den Maestro kein Vorbeikommen, nicht zuletzt, weil er im Gegensatz zu Nadal immer wieder in wichtigen Momenten Fehler beging. Und weil er seine Chancen nicht nutzte: Zweimal gelang ihm ein Break, doch ausbauen konnte er den Vorteil beide Male nicht. Nach 2:25 Stunden war das Match vorüber.

Federer hatte in Roland Garros 2009 gewonnen - damals aber war Nadal im Achtelfinale an dem Schweden Robin Söderling gescheitert. In den Jahren 2006, 2007, 2008 und 2011 verlor der Schweizer das Endspiel gegen seinen ewigen Rivalen. "Es gibt immer eine Chance", sagte der Grand-Slam-Rekordsieger (20) dennoch, "jedes Match muss erst gespielt werden, bevor es entschieden ist." Jeder wisse, "dass es hart werden wird" gegen Nadal, "aber man weiß ja nie": Nadal könne ja ein Problem haben.

Aber Nadal hatte kaum Probleme. Höchstens mit den Windböen, die ihn regelmäßig beim Aufschlag behinderten. Er ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Und auf jeden Einfall von Federer fand er eine gute Antwort.

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