FC BayernVidals Platz ist neben der Bank

Arturo Vidal würde beim FC Bayern gerne mitspielen, darf aber nicht. Viktor Skripnik hadert mit seinem Trainerstuhl. Die Sitzfußballer des Spieltags.

Dortmunder Bank

Was der entscheidende Unterschied zwischen dem FC Bayern (Tabellenerster) und Borussia Dortmund (Zweiter) ist? Viele sagen: die Tiefe der Bank. Während die Bayern bei engen Spielständen immer einen vielfachen Nationalspieler von der Bank bringen können (zum Beispiel Mario Götze), kann der BVB das nicht von sich behaupten. In den meisten Spielen. Nicht so im Revierderby gegen Schalke: Da rotierte Trainer Tuchel kräftig, wohl das Europapokal-Rückspiel gegen Liverpool im Sinn, und hatte plötzlich eine exquisit besetzte Bank. Lukasz Piszczek, Henrikh Mkhitaryan, Ilkay Gündogan, Gonzalo Castro, Marco Reus und Pierre-Emerick Aubameyang - lauter Sitzfußballer, die sich schonen sollten. Immerhin Mkhitaryan und Aubameyang wurden noch eingewechselt, die Partie endete 2:2.

(ebc)

Bild: Bongarts/Getty Images 11. April 2016, 11:382016-04-11 11:38:03 © Süddeutsche.de/hum/trb/ebc/schma/feko