Dayot UpamecanoEr lässt die Bayern warten

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Dayot Upamecano spielt gerade die vielleicht beste Saison seines Lebens.
Dayot Upamecano spielt gerade die vielleicht beste Saison seines Lebens. Frank Hoermann/Sven Simon/Imago

Seit Weihnachten liegt Dayot Upamecano ein Papier zur Vertragsverlängerung vor. Obwohl er unter Trainer Kompany zufrieden ist wie nie zuvor, hat er es bisher nicht unterzeichnet. Jetzt setzen ihm die Münchner eine Frist.

Von Philipp Schneider

Wenn die Kameraeinstellung nicht täuscht, ist weit und breit niemand anwesend, der Dayot Upamecano verstehen könnte. Kein Bayer, kein Schwabe, kein Ostfriese. Auch kein Österreicher schiebt sich ins Bild. Zu sehen ist lediglich ein Stadion mit leeren Zuschauerrängen und im Hintergrund, im Strafraum, da tummeln sich lauter Franzosen. Wie das halt so ist, wenn Dayot Upamecano vor einem Länderspiel ein Training abhält mit seinen Kollegen von der französischen Nationalmannschaft und dabei gefilmt wird. Und doch zeigt das Video eindeutig, wie Upamecano in einem offenbar besonders emotionalen Trainingsmoment vor Freude in Richtung Eckfahne flitzt und laut jubelt: „Jaaaa! Das! Ist! Ü! Be! Raggend!“ Dabei intoniert er das Wort „überragend“ mit einem französischen Akzent, wie ihn Peter Ustinov in der Rolle des Detektivs Hercule Poirot nicht herrlicher hätte singen können. Es ist das Lieblingswort von Joshua Kimmich.

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