Nach Kovac-AusWer Bayern-Trainer werden könnte

Der Trainermarkt sei leer gefegt, heißt es. Ein paar Kandidaten für die Nachfolge von Niko Kovac gibt es aber doch. Der Überblick.

Von Carsten Scheele und Martin Schneider

Ralf Rangnick

Ralf Rangnick, 61, hat zwei sehr große Vorteile. Er hat Trainer-Erfahrung auf höchstem Niveau, kennt die Champions League nicht nur vom Fernseher - und er wäre verfügbar. Nach seinem Abschied von RB Leipzig hat er zwar aktuell eine Aufgabe im Red-Bull-Kosmos, aber sich die sportliche Entwicklung von New York, Rio und Liefering anzuschauen, ist für ihn bestimmt nicht so attraktiv wie Bayern-Trainer zu sein. Rangnick hat aber auch Nachteile: Sein Gegen-den-Ball-Fußball ist eher nicht die Hausphilosophie des FC Bayern und in der Vergangenheit hat er sich eher als Gegner der Münchner positioniert. Als er noch bei Hoffenheim war, sagte er: "Wenn Sie flotte Sprüche hören wollen, müssen Sie nach München gehen. Wenn Sie flotten Fußball sehen wollen, sind Sie hier richtig."

Laut seinem Berater steht Rangnick für den Job bei den Bayern aktuell "nicht zur Verfügung".

Bild: Alex Grimm/Getty Images 6. November 2019, 21:542019-11-06 21:54:23 © SZ.de/sonn