Torwartdiskussion vor dem DFB-PokalfinaleNübel und das bayerische Bermudadreieck

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Der Torwart von allen, der Torwart von niemandem: Alexander Nübel, beim FC Bayern unter Vertrag, zzt. VfB Stuttgart.
Der Torwart von allen, der Torwart von niemandem: Alexander Nübel, beim FC Bayern unter Vertrag, zzt. VfB Stuttgart. Joaquim Ferreira/Imago

Im Pokalfinale am Samstag treffen drei Bayern-Torhüter aufeinander. Manuel Neuer ist verletzt, Jonas Urbig wird ihn vertreten – und Alexander Nübel könnte nach dem Endspiel ohne Verein dastehen.

Von Christof Kneer

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Als am Freitagfrüh die Nachricht von Manuel Neuer kam, hatte sich die Geschichte für Alexander Nübel nur unwesentlich verändert. Schon vor der offiziellen Verlautbarung waren Fachärzte für Sportmedizin und Geriatrie davon ausgegangen, dass ein 40-jähriger Torhüter aufgrund aller vorliegenden Erkenntnisse auch eine 40-jährige Wade mit sich führen müsse; und dass derartige Körperteile in einem derartigen Alter „zumachen“ können, ist der Wissenschaft spätestens seit Lothar Matthäus bekannt. Manuel Neuer, der ewig junge, alte, neue Nationaltorwart, fällt „wegen Problemen an der Wade“ fürs DFB-Pokalfinale aus, so lautete die Meldung – was in den Lagern seiner Befürworter und Gegner gleichermaßen ein Gefühl der Bestätigung ausgelöst hat.

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