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FC Bayern:Rummenigge: "Sehe wenig Besseres in Europa"

Der Bayern-Boss schwärmt von der Mannschaft und begrüßt Kampfansagen des BVB - Lewandowski soll bald verlängern. In Stuttgart macht der Name Klinsmann die Runde.

Fußball, FC Bayern: Trotz der intensiven Bemühungen um weitere Topspieler sieht der Bayern-Boss seinen Klub im internationalen Vergleich schon jetzt bestens aufgestellt. "Wir haben eine gute Mannschaft. Und wenn ich mir alleine unsere Abwehr mit Alaba, Hernández, Süle, Kimmich, Pavard und Jérôme (Boateng) anschaue, bei dem man noch abwarten muss, was sich bei ihm noch entwickelt, muss ich sagen, sehe ich wenig Besseres in Europa", sagte der Vorstandsvorsitzende in Los Angeles: "Auch was wir vorne zu bieten haben, das ist alles gut." National begrüßt der Serienmeister der vergangenen sieben Jahre die forschere Kampfansage von Vizemeister Borussia Dortmund für die kommende Bundesliga-Saison. "Wir sind an Konkurrenz interessiert und an Emotionalität. Da ist es absolut korrekt, wenn Dortmund in der Richtung Ansprüche anmeldet", sagte Rummenigge: "So wissen wir vom ersten Tag an, dass wir konzentriert und gut spielen müssen, damit wir auch im achten Jahr unseren Titel verteidigen können."

Der BVB hat - anders als zuletzt - die Meisterschaft als klares Ziel formuliert. "Ich freue mich über jede Konkurrenz. Wir sind siebenmal in Folge deutscher Meister geworden, und im letzten Jahr war es zum ersten Mal wieder ein enger Kampf, der erst am letzten Spieltag entschieden wurde", erinnerte Rummenigge. Die Bayern gewannen den Titel im Mai nur mit zwei Punkten Vorsprung auf den BVB. An der Favoritenstellung seines Clubs änderten die BVB-Ansprüche freilich nichts, so Rummenigge: "Auch im Jahr 2020 wird die deutsche Meisterschaft nur über Bayern München entschieden."

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Zudem plant der FCB über 2021 hinaus mit Torjäger Robert Lewandowski. Die Gespräche mit dem Polen über eine vorzeitige Verlängerung des Vertrages um weitere zwei Jahre bis 2023 scheinen in der finalen Phase zu sein. "Eingetütet ist es nicht, aber bei Robert gibt es schon die Entwicklung, dass er sich bei Bayern München extrem wohl fühlt", sagte Rummenigge.

Fußball, Stuttgart: Nach dem polternden Rückzug von Wolfgang Dietrich als Präsident des VfB Stuttgart hat der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann indirekt Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann als künftige Führungsfigur des Vereins vorgeschlagen. "Der Verein braucht jetzt eine Persönlichkeit mit Fußballkompetenz, die ausschließlich das Interesse des Vereins im Blick hat", teilte der Grünen-Politiker am Montagabend auf Facebook mit. "Jemand der von hier kommt, der zusammenführt und hinter dem sich die ganze VfB-Familie versammeln kann." Nicht allzu viele brächten ein solches Profil mit, schreibt Kretschmann weiter. "Als VfB-Fan würde mir da aber schon jemand einfallen, den ich letztes Jahr in Kalifornien getroffen habe und der den Brustring definitiv im Herzen trägt." Damit spielt Kretschmann auf eine Begegnung mit Klinsmann bei seiner Nordamerika-Reise 2018 an. "Als langjähriges Mitglied des Vereins und als Fan seit Kindertagen leide ich natürlich mit und mache mir Sorgen um die Zukunft des VfB Stuttgart", sagte Kretschmann. Es sei wichtig, dass man den Streit schnell hinter sich lasse und wieder Ruhe in den Verein komme, um den direkten Wiederaufstieg zu schaffen. "Es ist doch Wahnsinn, wie die Fans und die ganze Region auch in Liga 2 hinter unserem VfB stehen." Thomas Hitzlsperger sei als Sportvorstand der richtige Mann, um den Verein mit dem neuen Trainer Tim Walter und der jungen Mannschaft wieder zum Erfolg zu führen.

Fußball, Afrika Cup: Gernot Rohr hat mit der nigerianischen Nationalmannschaft den Einzug ins Finale des Afrika-Cups nach einem Gegentreffer in letzter Sekunde verpasst. Im Halbfinale gegen Algerien verlor das Team des deutsch-französischen Trainers 1:2 (0:1), Riyad Mahrez (90.+5) vom englischen Meister Manchester City verwandelte kurz vor dem Abpfiff einen direkten Freistoß zur Entscheidung. Algerien bekommt es im Finale am Freitag (21.00 Uhr/DAZN) mit dem Senegal zu tun, der sich zuvor 1:0 (0:0) n.V. gegen Tunesien durchgesetzt hatte. Rohr, der in seiner langen Karriere schon Gabun, den Niger und Burkina Faso trainiert hat und das nigerianische Team seit 2016 betreut, muss somit weiter auf seine erste Finalteilnahme beim Afrika-Cup warten. Nigerias William Troost-Ekong (40.) unterlief kurz vor der Pause ein Eigentor.

Odion Ighalo (73./Handelfmeter) glich aus, doch Mahrez besiegelte Nigerias Niederlage mit seinem Freistoß von der Strafraumkante. Der Senegal hatte zuvor dank eines Eigentores gejubelt: Tunesiens Dylan Bronn lenkte in der 101. Minute eine Flanke unglücklich ins eigene Tor, nachdem Torhüter Mouez Hassen am Ball vorbeigesprungen war. Beide Teams hätten das Spiel jedoch mit Elfmetern bereits in der regulären Spielzeit entscheiden können. Zunächst parierte Senegals Torwart Alfred Gomis in der 75. Minute einen schwach geschossenen Foulelfmeter von Ferjani Sassi, dann wehrte Hassen Henri Saivets Strafstoß ab (80.). In der 115. Minute nahm Schiedsrichter Bamlak Tessema aus Äthiopien nach Ansicht der Videobilder einen Handelfmeter für Tunesien zurück, was noch einmal für reichlich Unruhe sorgte.

Radsport, Tour de France: Daryl Impey hat die neunte Etappe der 106. Tour de France gewonnen. Der 34 Jahre alte Südafrikaner vom Team Mitchelton-Scott konnte sich am Sonntag nach 170,5 Kilometern von Saint-Étienne nach Brioude im Sprint zweier Ausreißer gegen den Belgier Tiesj Benoot durchsetzen. Dritter wurde der Slowene Jan Tratnik. Überschattet wurde das Teilstück vom Sturz des Italieners Alessandro De Marchi. Der CCC-Teamkollege des gebürtigen Berliners Simon Geschke kam bereits zehn Kilometer nach dem Start zu Fall und blieb zunächst regungslos liegen. De Marchi wurde anschließend mit dem Krankenwagen abtransportiert und zog sich nach ersten Angaben seines Teams Risswunden im Gesicht zu. Der zehnte Tagesabschnitt der Frankreich-Rundfahrt 2019 führt am Montag über 217,5 Kilometer von Saint-Flour nach Albi. Dort wartet am Dienstag dann auch der erste Ruhetag auf die Radprofis.

Basketball, FC Bayern: Der frühere NBA-Profi Derrick Williams steht einem Medienbericht zufolge vor dem Abgang beim FC Bayern. Der 28 Jahre alte Amerikaner habe sich mit dem Istanbuler Basketball-Spitzenclub Fenerbahce grundsätzlich auf einen Vertrag geeinigt, schrieb das Internetportal Eurohoops am Sonntag unter Berufung auf Quellen. Williams war 2018 zu den Münchnern gewechselt und hatte in seiner ersten Bundesligasaison mit den Bayern die Meisterschaft gewonnen. Mit 11,4 Punkten pro Partie war er drittbester Werfer seines Teams. Sein Vertrag war nach der Saison ausgelaufen. Am Donnerstag hatte Bayern-Geschäftsführer Marko Pesic gesagt, dass er die kommende Woche mit einer Entscheidung rechne. Direkt nach dem Sieg in der Finalserie gegen ALBA Berlin hatte Vereinspräsident Uli Hoeneß berichtet, dass es Gespräche über eine Verlängerung gegeben habe: "Man muss abwarten. Wenn ein Angebot aus der NBA kommt, wird es schwer. Wenn keines kommt, dann haben wir eine Chance." Fenerbahce hatte vergangene Saison in der Königsklasse Euroleague den vierten Platz belegt.

Afrika Cup: Die Fußball-Nationalmannschaft des Senegal ist beim Afrika-Cup in Ägypten als erstes Team ins Finale eingezogen. Die Mannschaft von Trainer Aliou Cisse setzte sich in einem verrückten ersten Halbfinale 1:0 (0:0) n.V. gegen Tunesien durch und zog damit zum zweiten Mal nach 2002 in das Endspiel dieses Turniers ein. Finalgegner am Freitag in Kairo ist Algerien oder Nigeria mit seinem deutschen Trainer Gernot Rohr, die sich am späten Abend gegenüberstanden. Ein Eigentor von Dylan Bronn in der 101. Minute entschied die ausgeglichene Partie zugunsten der Mannschaft um Champions-League-Sieger Sadio Mane vom FC Liverpool. Im zweiten Durchgang waren beide Teams in Kairo zunächst vom Punkt gescheitert.

Fußball, FC Bayern: Die Spieler des deutschen Fußball-Meisters Bayern München bestreiten in der kommenden Saison in einem überwiegend weiß gehaltenen Trikot die Auswärtsspiele. Am Sonntagvormittag wurde das neue Outfit des deutschen Rekordchampions gemeinsam mit seinem langjährigen Partner adidas vorgestellt. Schon in der Vergangenheit trugen die Bayern zum Beispiel bei den Europacupsiegen 1967, 1976 und 1996 weiße Trikots. Bei der letzten Trainingseinheit vor dem Abflug zur Audi Summer Tour am Montagmorgen liefen die Bayern-Profis in den neuen Trikots, Hosen und Stutzen auf. Serge Gnabry, der am Sonntag seinen 24. Geburtstag feierte, trainierte individuell im Leistungszentrum.