FC BayernRummenigge: "Es gibt keine Schmerzgrenze bei Lewandowski"

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Robert Lewandowski mag München, er mag die Pokale - aber mag er nicht auch Madrid ein wenig?
Robert Lewandowski mag München, er mag die Pokale - aber mag er nicht auch Madrid ein wenig? dpa
  • Stürmer Robert Lewandowski hat Gespräche mit Real Madrid geführt.
  • Die Bayern nehmen es achselzuckend zur Kenntnis.

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat allen Spekulationen um einen möglichen Wechsel von Top-Torjäger Robert Lewandowski zu Real Madrid eine deutliche Absage erteilt. "Robert Lewandowski wird in der kommenden Saison bei Bayern München spielen. Da muss sich keiner Gedanken machen", sagte er in einem aktuellen Kicker-Interview. Die jüngsten Spekulationen über einen Abschied des 27 Jahre alten Weltklasse-Stürmers hatte dessen Berater Cezary Kucharski ausgelöst. Er hatte in der neuesten Ausgabe des Spiegel bestätigt, Gespräche mit Real Madrid geführt zu haben.

"Real Madrid ist vor einigen Wochen auf uns zugekommen, wir haben uns alles angehört", sagte Kucharski, der einer von zwei Beratern des polnischen Fußball-Stars ist. "Es ist ein großer, spannender Verein. Wir haben den FC Bayern darüber informiert, dass wir Gespräche mit Madrid geführt haben." Laut "Spiegel" soll Real einen Sechsjahresvertrag mit einem Gehalt von 25 Milllionen Euro jährlich plus Erfolgsprämien geboten haben.

Lewandowski war 2014 vom Ligarivalen Borussia Dortmund zu den Bayern gekommen. Er hat beim deutschen Rekordmeister noch einen Vertrag bis 2019. Rummenigge verwies darauf, dass es keine Ausstiegsklausel gibt: "Wir werden Robert Lewandowski nicht abgeben, egal, welches Angebot auf den Tisch kommt. Es gibt keine Schmerzgrenze bei Robert." Der Double-Gewinner versucht schon seit Monaten, den Kontrakt mit dem Bundesliga-Torschützenkönig der abgelaufenden Saison zu verlängern.

Nach eigener Aussage fühlt sich der Kapitän der polnischen Nationalmannschaft und seine Frau in München wohl. Er sagte dem "Spiegel" aber auch: "Dass Real eine große Anziehungskraft auf jeden Fußballer hat, ist klar." Er sei jetzt seit sechs Jahren in Deutschland und habe hier alles gewonnen. "Manchmal muss man darüber nachdenken, ob es sinnvoll ist, einen neuen Reiz auszuprobieren." Lewandowski machte zugleich deutlich: "Wenn es um meine Karriere geht, bin ich der Boss, der Einzige, der Entscheidungen trifft."

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