FC Bayern München Jüngerer Bruder von Ribéry debütiert in der Regionalliga

Steven Ribéry spielt für den FC Bayern - in der Regionalliga (Archivbild)

(Foto: imago)

Der 18-jährige Steven wird gegen den FC Augsburg II eingewechselt. Lothar Matthäus ist als Fußball-Nationaltrainer in Griechenland im Gespräch. Tennisspielerin Serena Williams holt sich in Rom ihren 60. Titel auf der Tour.

Fußball, FC Bayern: Regionalliga-Debüt für Ribéry beim FC Bayern - allerdings für den jüngeren Bruder des französischen Fußball-Nationalspielers. Der 18-jährige Steven Ribéry wurde beim 0:2 des FC Bayern II beim FC Augsburg in der 64. Minute eingewechselt - die Niederlage konnte aber auch er nicht mehr abwenden. Steven Ribéry war im vergangenen Jahr zu den Münchnern gewechselt, wo er bisher zehnmal für die A-Junioren zum Einsatz kam.

Tennis, Rom: Die Tennis-Weltranglistenerste Serena Williams (USA) hat das WTA-Turnier von Rom gewonnen und damit ihren 60. Titel auf der Tour geholt. Die 31-Jährige besiegte im Finale der mit 2.440.070 Dollar dotierten Sandplatzveranstaltung die an Nummer zehn gesetzte Lokalmatadorin Sara Errani mit 6:3, 6:0. Errani war allerdings ab dem Ende des ersten Satzes durch eine Verletzung gehandicapt. Williams feierte nach 2002 und 2013 ihren dritten Sieg im Foro Italico. Die deutschen Starterinnen um Angelique Kerber (Kiel) und Sabine Lisicki (Berlin) waren in Italiens Hauptstadt früh gescheitert.

Moto, GP: Der Spanier Marc Marquez setzt seinen Siegeszug in der Motorrad-Weltmeisterschaft fort. Am Sonntag feierte der MotoGP-Weltmeister auf Honda beim Großen Preis von Frankreich in Le Mans im fünften Rennen seinen fünften Sieg. Marquez verwies nach der Demonstration seiner Klasse den neunmaligen Champion Valentino Rossi aus Italien auf Yamaha auf Platz zwei. Dritter wurde Honda-Pilot Alvaro Bautista aus Spanien. Stefan Bradl aus Zahling hatte nach Renn-Halbzeit offensichtlich erneut Probleme an seinem operierten rechten Arm und fiel von Platz drei auf Rang sieben zurück.

Fußball, Nationalmannschaft: Stürmer Miroslav Klose sieht sich trotz Fitness-Rückstand auf gutem Weg, um eine Top-WM spielen zu können. "Ich bin zwar nicht in absoluter Topform, um morgen eine WM spielen zu können. Aber es gibt keinen Grund zur Beunruhigung", sagte der 131-malige Nationalspieler in der Welt am Sonntag. "Ich brauche die zehn Tage Vorbereitung sowie die zwei Testspiele, um in den Rhythmus zu kommen. Dann bin ich 100 Prozent fit und voll da", erklärte Klose. Dass die deutsche Nationalmannschaft am Mittwoch mit neuen Patienten und Fragezeichen ins Trainingslager nach Südtirol reisen muss, beunruhigt den 35-jährigen Angreifer von Lazio Rom nicht. "2010 haben wir bewiesen, was möglich ist. Da gab es vor der WM schon Panik, nachdem sich Kapitän Michael Ballack verletzt hatte. Die Deutschen haben bislang immer gezeigt, dass wir uns in einem Turnier steigern können und gut sind, wenn wir eine gute Vorbereitung haben", betonte Klose.

Fußball, Griechenland: Deutschlands Rekordnationalspieler Lothar Matthäus steht auf der Liste des griechischen Fußball-Verbandes, der noch immer auf der Suche nach einem Nachfolger von Fernando Santos ist. Der Portugiese wird nach dem WM-Turnier in Brasilien als Nationaltrainer aufhören. Nach Kicker-Informationen ist der 53-Jährige aber nur einer von mehreren Kandidaten und nicht allererste Ansprechadresse für die Hellenen. Matthäus hatte als Nationaltrainer bereits die Auswahlteams in Ungarn und Bulgarien trainiert.

Fußball, Mario Gomez: Der ausgemusterte Fußball-Nationalspieler Mario Gomez hat mit Transfergerüchten um seine Person aufgeräumt und einen Verbleib beim italienischen Erstligisten AC Florenz angekündigt. "Ich war vier Jahre bei Bayern. Vier Jahre lang gab es Wechselgerüchte", sagte der Stürmer bei Eurosport: "Ich will auf jeden Fall nächstes Jahr hier spielen, um zu zeigen, dass ich der Mannschaft helfen kann und den Grund dafür zu liefern, warum mich der Verein verpflichtet hat."

Die Fußballgötter

Trainerlatein

Der Ex-Münchner und -Stuttgarter war im vergangenen Sommer zum Klub aus der Toskana gewechselt. Gomez war nach langer Verletzungspause von Bundestrainer Joachim Löw nicht in das vorläufige Aufgebot für die WM in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) berufen worden.

Fußball, Hertha BSC: Der Schweizer Nationalspieler Valentin Stocker spielt von der kommenden Saison an für Hertha BSC. Der Berliner Fußball-Bundesligist verpflichtete den 25-jährigen Offensivakteur vom FC Basel bis zum 30. Juni 2018. "Ich freue mich sehr über meinen Wechsel in die Bundesliga. Es war von Anfang an mein Wunsch, zu Hertha BSC nach Berlin zu gehen", wird der Neuzugang am Sonntag in einer Pressemitteilung des Hauptstadtklubs zitiert.

Als Ablösesumme an den Schweizer Meister werden drei Millionen Euro gehandelt. Stocker soll zum Topverdiener bei Hertha BSC werden. Der 1,77 m große gebürtige Luzerner Stocker bestritt 175 Ligaspiele für den aktuellen Meister FC Basel, erzielte dabei 50 Treffer und gab 62 Torvorlagen. In der Nationalmannschaft von Trainer Ottmar Hitzfeld spielte er bisher 21 Mal und schoss drei Tore.

Handball, EHF-Pokal: Die Füchse Berlin haben beim Final Four um den Handball-EHF-Pokal Platz drei belegt. Der Gastgeberverein gewann in einem leidenschaftlich geführten Match um Rang drei am Sonntag gegen HCM Constanta aus Rumänien mit 29:28 (13:14). Lange Zeit sahen die Berliner einen Tag nach dem Halbfinal-Aus gegen Szeged wie der erneute Verlierer aus. Doch mit einer Energieleistung in den letzten vier Minuten rangen die Füchse den Gegner nieder. Kapitän Iker Romero mit acht und Sven-Sören Christophersen mit sechs Toren ragten bei den Berlinern heraus.

Handball, Bundesliga: Der HC Erlangen und die SG BBM Bietigheim steigen erstmals in die Handball-Bundesliga auf. Erlangen gewann am Samstagabend das direkte Duell in der mit 1500 Zuschauern ausverkauften Viadukthalle 29:23 (13:9). Weil aber der SC DHfK Leipzig seine etwas früher angepfiffene Partie gegen Aue verlor, stand der Aufstieg Bietigheims bereits zur Pause fest. Einen Spieltag vor Saisonende sind beide Vereine nicht mehr von den Aufstiegsplätzen zu verdrängen. Erlangen geht als Tabellenzweiter in die letzte Partie. Auch Tabellenführer TSG Friesenheim ist kommende Saison erstklassig.

Turnen, Fabian Hambüchen: Wegen Problemen an der rechten Schulter wird Fabian Hambüchen in der kommenden Woche bei den Europameisterschaften der Kunstturner in Sofia nicht am Barren an den Start gehen. Diese Entscheidung traf Cheftrainer Andreas Hirsch nach einem letzten Testländerkampf in Dessau gegen Belgien. Der ehemalige Reck-Weltmeister kann am Barren seit mehreren Wochen nur eingeschränkt trainieren.

Glück im Unglück hat der 26 Jahre alte Wetzlarer, weil bei den europäischen Titelkämpfen in der bulgarischen Hauptstadt keine Mehrkampfentscheidung auf dem Programm steht. In dieser Disziplin gehört Hambüchen stets zu den Favoriten. Trotz dreier Abstürze beim Länderkampf am Reck strebt der Olympia-Zweite an seinem Spezialgerät eine EM-Medaille an. Gleiches gilt für den Mannschafs-Wettbewerb: "Ich würde lügen, wenn ich sage, dass wir nicht unter die ersten drei Teams kommen wollen."