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FC Bayern:Leroy Sané fällt verletzt aus

Bundesliga - TSG 1899 Hoffenheim v Bayern Munich

Hat sich verletzt: Leroy Sané.

(Foto: REUTERS)

Der Flügelspieler fehlt den Bayern im Supercup gegen Dortmund und der Nationalmannschaft bei drei Länderspielen. Zweitligist Würzburg und Drittligist FCK trennen sich von ihren Trainern.

Meldungen im Überblick

Bundesliga, FC Bayern: Der FC Bayern und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft müssen in ihren nächsten Spielen auf Leroy Sané verzichten. Der Münchner Zugang steht dem Rekordmeister damit am Mittwoch (20.30 Uhr/ZDF und DAZN) im Supercup-Duell gegen Borussia Dortmund wegen einer Kapselverletzung im rechten Knie nicht zur Verfügung. Ob David Alaba im brisanten Match gegen den BVB mitwirken kann, entscheidet sich laut Trainer Hansi Flick erst im Laufe des Spieltages. Der Österreicher hat muskuläre Probleme.

Flick hofft, dass er Flügelspieler Sané in etwas mehr als zwei Wochen wieder einsetzen kann. "Wir hoffen, dass er nach der Länderspielpause wieder dabei ist", sagte Flick am Dienstag. Dann steht am 15. Oktober das Erstrunden-Spiel im DFB-Pokal gegen den 1. FC Düren an, in dem er Sané noch gut schonen könnte. In der Bundesliga geht es am 17. Oktober bei Arminia Bielefeld weiter. Die deutsche Auswahl trifft in der Nations League am 10. Oktober in Kiew auf die Ukraine und drei Tage später in Köln auf die Schweiz. Dort ist zuvor am 7. Oktober zudem ein Testspiel gegen die Türkei terminiert.

2. Liga, Würzburg: Die Würzburger Kickers haben sich nach ihrem missglückten Saisonstart in der 2. Fußball-Bundesliga von Aufstiegstrainer Michael Schiele getrennt. Nach einer Analyse der "bisherigen Saisonvorbereitung" und der beiden Niederlagen in den ersten beiden Spielen sei der Verein zudem zur Überzeugung gekommen, "das große Ziel Klassenerhalt - dem es alles unterordnen zu gilt - nur mit einem neuen Impuls erfolgreich anstreben zu können", hieß es in einer Mitteilung am Dienstag.

Schiele war seit Juni 2017 bei den Mainfranken tätig, zunächst als Co-Trainer. Im Oktober 2017 war er zum Cheftrainer bei den Rothosen befördert worden, in der vergangenen Saison führte er die Kickers zurück in die 2. Liga. Sein Nachfolger steht schon fest: Marco Antwerpen. Dem 48-Jährigen war in diesem Sommer mit Eintracht Braunschweig ebenfalls der Aufstieg in die 2. Liga gelungen, sein Vertrag aber wurde nicht verlängert. In Würzburg soll er bis 2022 bleiben.

3. Liga, Kaiserslautern: Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat auf den Saison-Fehlstart reagiert und sich von Trainer Boris Schommers getrennt. Der viermalige Meister war mit zwei Liga-Niederlagen und dem Aus in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals in die Spielzeit gestartet. Das Ende für Schommers (41) und seinen Assistenten Kevin McKenna (40) hatte sich in den vergangenen Tagen bereits abgezeichnet. Wer die Nachfolge an der Seitenlinie antritt, ist noch offen.

"Diese Entscheidung fällt uns allen sehr schwer, insbesondere da Boris Schommers und Kevin McKenna in den vergangenen Monaten enorme Energie und Kraft in ihre Arbeit und den FCK gesteckt haben", sagte FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt: "Wir haben viele interne Gespräche geführt, über die Ausrichtung des FCK im sportlichen Bereich, insbesondere die Art und Weise wie wir in der 3. Liga Fußball spielen wollen. Wir sind an dieser Stelle zwischen allen Beteiligten nicht auf den gemeinsamen Nenner gekommen, sodass der Verein einheitlich entschieden hat, in dieser Situation eine Veränderung herbeizuführen."

Schommers hatte den Trainerposten am Betzenberg im September 2019 übernommen und stand in 40 Pflichtspielen für die Roten Teufel an der Seitenlinie. Nach der geplanten Eröffnung des Insolvenzverfahrens und dem Einstieg einer regionalen Investorengruppe beim hochverschuldeten FCK strebt der tief gefallene Traditionsklub die Rückkehr in die 2. Liga an.

Leichtathletik, Belarus: Der Leichtathletik-Weltverband World Athletics (WA) hat die Wahl des ehemaligen Hammerwerfers und überführten Dopingsünders Iwan Tichon (44) zum Präsidenten des nationalen Verbandes in Belarus kritisiert. Es könne in der heutigen Zeit "niemand, der eine Dopingstrafe erhalten hat, eine offizielle Position in den Verbänden oder Strukturen von World Athletics innehaben", sagte ein Sprecher dem Branchendienst insidethegames.biz. Belarus wird von WA als Hochrisikoland für Dopingmissbrauch eingestuft. Tichon ist etwa die Hälfte seiner Erfolge in loser Folge aberkannt worden, weil über Nachtests herauskam, dass er mit unerlaubten Mitteln betrogen hat. So verlor er unter anderem den WM-Titel 2005 und EM-Gold 2006 wegen Testosteron-Missbrauchs, Olympia-Silber 2004 wegen Steroid-Dopings.

Eishockey, Stanley Cup: Tampa Bay Lightning hat zum zweiten Mal nach 2004 den Stanley Cup geholt. Im sechsten Finalduell in den Play-offs der nordamerikanischen Eishockeyliga NHL setzte sich der Favorit in der Nacht von Montag auf Dienstag gegen die Dallas Stars mit 2:0 durch und entschied die best-of-seven-Serie mit 4:2 für sich. Sieggarant war Goalie Andrei Wassilewski, der alle 22 Schüsse, die auf sein Tor kamen, abwehrte. "Wir hatten viel Selbstbewusstsein", sagte der kanadische Center Brayden Point, der Tampa im ersten Viertel in Führung gebracht hatte: "Wir haben so hart gearbeitet und unseren Spielplan sehr gut umgesetzt. Wir haben nur an das Spiel gedacht, das vor uns lag." Teamkollege Blake Coleman sorgte im zweiten Viertel für den Endstand.

Zum wichtigsten Spieler der Finalserie wurde Tampa-Verteidiger Victor Hedman gewählt. "Ein Traum ist wahr geworden. Es ist das Beste, das ich in meiner ganzen Hockey-Karriere erlebt habe", so Hedman. Der Schwede hat darüber hinaus Chancen auf die Norris Trophy, die dem besten Verteidiger der Liga verliehen wird. Kapitän Steven Stamkos, der aufgrund einer Verletzung nicht zum Einsatz kam, nahm den Stanley Cup in der NHL-Blase in Edmonton von Commissioner Gary Bettman entgegen. "Ich bin so stolz auf dieses Team und alles, was wir erreicht haben", sagte Stamkos: "Ich bin sprachlos. Es ist traumhaft, ein Teil davon zu sein."

© SZ.de/dpa/sid/ebc

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